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Mittwoch, 4. Februar 2009

Adoptiere ein Klo!

Auf so eine Idee muss man auch erst mal kommen. Der Stadtteil Shibuya bietet einige seiner öffentlichen Toiletten jetzt zur Adoption an. Vielleicht nicht nur mit dem Gedanken daran, die öffentlichen Kassen aufzubessern. Man erwirbt also das "Naming Right" einer dieser Toiletten, mit den Mitteln wird die Hygiene aufgebessert und der Pate darf zusätzlich die Einrichtung zu Werbezwecken benutzen.

Für Asahi Beer wäre das ja nur eine Erweiterung bestehender Werbe-Aktivitäten, schmückt doch die Hauptzentrale in Asakusa schon ein goldener Haufen, der angeblich ja Hopfen sein soll:


Quelle:
JAPANPROBE: For sale: naming rights for public toilets in Shibuya

Montag, 23. April 2007

Sensōji (浅草寺) bei Tag

Am Ende des großen Tokyo-Rundgangs kamen wir nochmal am Sensōji vorbei, der bei Tageslicht rappelvoll ist.

Die einsamen, menschenleeren Wege sind nun mit Menschen vollgestopft, die Geschäfte und Büdchen geöffnet, die Touristen und Touristenfänger gehen ihrem Tagwerk nach.

Da wir eigentlich hier ja schon waren, lassen wir einfach den Trubel auf uns wirken und fügen uns in den Touristenstrom ein.

Geknipst haben wir aber anscheinend so gut wie nix. Lag wohl am Eindrucks-Overkill seit dem Frühstück.



Freitag, 20. April 2007

Asakusa (浅草) vom Dach

Am naechsten Morgen, die Salarymen haben schon lange ausgecheckt und sind zur Arbeit geflitzt, machen wir noch einen letzten Aufstieg aufs Dach, um noch einen Blick auf Asakusa bei Licht zu werfen. Danach geht es weiter nach Kanda.
Das da drueben ist ein goldener Hopfen, das Gebaeude wohl das Hauptbuero der Asahi-Brauerei.

Das hier hingegen ist eine Dose Asahi Bier. Man muss sich nur 90 Grad drehen.


Asakusa Capsule Hotel

Capsule Hotels, eigentlich gedacht fuer Leute, die die letzte Bahn verpasst haben (die normalerweise zwischen 0.00 und 5.00 Uhr nicht faehrt) und sich die horrenden Taxikosten sparen wollen.

Eingecheckt wird am Automaten

und geschlafen wird in ner Koje, die an eine Bienenwabe erinnert. Anstelle der Tuer gibts am Fussende nen Vorhang.



Unser Capsule Hotel war fest als erste Nacht in Tokyo eingeplant. Wir haetten durchaus noch einen Zug zu einem richtigen Hotel gekriegt. ;-)

Sensōji (浅草寺) bei Nacht

Nachdem uns Mayumi mit unserem Gepaeck zum Bahnhof geschafft hat, sind wir nach Asakusa gefahren, wo wir als erstes mal ins Capsule Hotel einchecken (siehe naechsten Beitrag).
Danach gehts wieder raus in die Nacht (naja, es ist 21.15 Uhr) und Asakusa angeschaut.

Leider finden wir keine Kneipe, die so einladend aussieht, das wir uns rein trauen wuerden. Aber in der Naehe ist der Sensōji (浅草寺), der auch Nachts einiges hermacht.
Er ist Tokyos groesster Buddhistischer Tempel und tagsueber ein Touristenmagnet.




Ich habe irgendwo gelesen, das Japan das einzige Land der Welt ist, das es sich leisten kann, so viele Sehenswuerdigkeiten nachts unbewacht zugaenglich zu lassen, da der Japaner, selbst wenn er nicht daran glaubt, trotzdem den Tempeln und Schreinen soviel Respekt entgegen bringt, das kaum Unfug getrieben wird. Ich bin sicher, in Deutschland waere sehr schnell alles voller Grafitti oder ausgeschlachtet.