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Sonntag, 18. Januar 2009

Trainspotter Fetisch Cafe (もえ かな....?)

Japan ist nicht nur ein Paradies für Trainspotter und Fans der Maido-Cafes sondern bringt auch mal beide Gruppen unter einen Hut, bzw. in einen Zug.

In Akihabara gibts neben den diversen Dienstmädchen-Themeparks, ähh -Cafes auch ein Zug-Cafe.



Man nehme JR-Uniformen anstelle der üblichen europäischen Dienstmädchen-Kleidchen einfach Zugbegleiter-Uniformen, verziere den ganzen Laden mit Modeleisenbahnen, mache ab und an Durchsagen über Haltestellen, und verteile am Eingang Zugtickets.

Schon hat man "Little TGV", ein Maido-Kissa für den Zug-Fan.


Quelle:
AKIBANANA: Review: Little TGV

Da bleibt nur noch zu sagen: 良い 旅 を!

Mittwoch, 14. Januar 2009

Danny Choo

Danny Choo, ein nach Japan ausgewanderter Brite, Web-Designer und ehemaliger Website Manager von Amazon.jp, ist ein Vollzeit-Otaku. Wie er allerdings nebenbei noch die Arbeit gebacken kriegt? Keine Ahnung.
Jedenfalls ist er eh bekannt geworden durch sein Portal http://www.dannychoo.com und seine Sturmtruppen Auftritte.

Er hat es sogar auf CNN geschafft:


Seine vielseitigen Einsätze als imperialer Trooper führt in zur Fussmaniküre:

Zum Pachiko:

Oder er holt sein IPHONE ab:

Bei Hunger natürlich in ein Ramen-Lokal (hier beim Bezahlen am Automaten)

Und beim Essen:

Darth Vader nimmt die dunkle Seite der Nudelsuppe:

Und den restlichen Tag mit Steh-Lesen zubringt:

Bevor er mit der Bahn nach Hause fährt:

Mehr dazu in Danny Choos Stormtrooper-Portal:
DANNYCHOO: Stormtrooper Portal

Freitag, 29. August 2008

Akihabara (秋葉原)

Akihabara (秋葉原) zählt neben Shinjuku und Shibuya wohl zu den bekanntesten Stadtteilen Tokyos und das nicht nur bei Techniknerds oder Animefreaks. Auch bekannt unter dem Namen Akihabara Electric Town (秋葉原電気街) oder Akiba liegt nördlich vom Bahnhof Tokyo. Auf auffälligsten sind die vielen Leuchtreklamen.

Wiki: "In Akihabara gibt es viele Otaku. Für Fans von Videospielen gibt es zahllose Second-Hand-Geschäfte und die achtstöckige "Sega World". Aber auch im Bereich Anime, Manga und Merchandise ist Akihabara eine zentrale Anlaufstelle. So haben hier nicht nur größere Ketten wie animate, Gamers und Mandarake ihre Zweigstellen, es finden sich auch viele Einzelhändler.


Bedingt durch die hohe Anzahl an Otaku, befinden sich in Akihabara viele Cosplay-Cafés, in denen die Kellnerinnen als Dienstmädchen (メイド, meido) verkleidet sind. Des weiteren gibt es einen Friseur und ein Casino dieser Art. Im Bahnhof und Geschäftsbereich sieht man häufig junge Mädchen, die in Kostümen von Animecharakteren (Cosplay) Werbebroschüren verteilen."


Laut einer Umfrage der japanischen Tourismusbehörde aus dem Jahr 2003 suchen 6,6 % aller Japanbesucher Akihabara auf. Was ich eigentlich für sehr niedrig halte. Aber andererseits ist es eine Unfrage auf für komplette Land.
In letzter Zeit versucht die Stadt Tokyo aber die Otaku-Kultur aus Akihabara zu verdrängen, mit vielen Büroneubauten in der Gegend will man einierseits die Grundstückpreise in die Höhe treiben und andererseits einen Business-District züchten.

Zu trauriger Berühmtheit gelangte Akihabara durch das sogannte Akihabara Massaker (秋葉原通り魔事件) , als im Juni 2008 ein LKW-Fahrer mit seinem Fahrzeug in eine Menschmenge reinfuhr und anschliessend die Umstehenden mit einem Messer attakierte.
Näheres hier

Freitag, 1. August 2008

Sexy Idol

Tja, wohl ein von zur falschen Zeit am falschen Ort, aber zur Beruhigung war ich am 20. April 2008 ja schon wieder in Deutschland, also kein Fall von an-die-Stirn-klatschen wegen "haettste ich doch vorbeigehen koennen...".

Wenn ich den dazugehoerigen Text der Fundstelle Akiba-Blog mit Hilfe von Rikaichan und Google richtig verstehe, dann ist diese Dame das selbsternannte "Sexappeal-Idol" Asuka Sawamoto, die irgendwelche Live-Events (?!?) veranstaltet und in Akihabara, wo auch sonst, den Rock lupft.

Man ist sich nicht sicher, ob die Aktion von den Massenmedien gefakt war oder echt von der Dame ausging, auf jeden Fall wars angekuendigt. Soweit die japanische Quelle.

Aber ich haette es auch einfacher haben koennen, wie ich per Google gerade feststelle, haben sich die Massenmedien aehh Blogs drauf gestuerzt:
"Claimed by herself to be the most hated person in Akiba, Asuka Sawamoto (30 yrs old) was arrested in suspicion of violating a ‘prevention of nuisance law’. Sawamoto has appeared in Akiba since last year doing live performances and showing off her buttocks and crotch to gather a crowd before distributing flyers for her live events. She climbs up the railing and lifts up her leg during these photo-taking sessions, catering to the so-called low anglers, or cameraman who has a preference of taking pictures from a low angle. The police has a problem with her gathering a crowd around her and has warned her many times to no avail. Many bloggers including Akibablog’s Mr Geek suspects that Sawamoto was asked to show off her buttocks by the TV station and indeed the TV stations have caught ample footages of her, with the reporter and the commentators strongly condemning her actions. There were doubts as to whether the whole saga was staged for the mass media to paint Akiba in a bad light. Sawamoto has written on her blog that she was expecting to meet three TV stations implying that they are expecting her to stage another show."
Quelle http://beconfused.com/

Freitag, 2. Mai 2008

Figuren aus der Trommel

Das der Anime-Figuren-Sektor einen unueberschaubaren Wust aus Produkten unterschiedlicher Groessen, Qualitaet, Ausstattung und Design auf den Markt wirft, wird nicht erst klar, wenn man in Akihabara in entsprechende Laeden geht.
Die Vielfalt an Figuren zu Film, Manga und Spiel-Vorlagen ist umso ueberwaeltigender, je weniger man die Vorlage kennt. Allein schon die Gundam-Laeden lassen einen schon am Kopf Kratzen:

Oder die unzaehligen aehh Damen-Figuren:


Um das Niedrigpreis-Segment zu erschliessen und dem Sammler das letzte Kleingeld aus dem letzten Hemd zu fischen, gibt es die Dinger auch aus Automaten.
So wie bei uns fast ausgestorben in der Kaugummi-Version, gibts hier eine Figur ohne Kaugummi. Wenigstens sind die Container nach Serien sortiert.

Montag, 21. April 2008

Megaphone

Da der Handymarkt wohl auch in Japan zunehmend gesaetigt sein wird, schicken auch die Hanydfirmen ihre Truppen in die Schlacht. Hier eine kunterbunte Auswahl aus dem Jahre 2007.


Sonntag, 22. April 2007

Wochenende (週末)

Heute war der erste Tag zu Viert (Hiro und Mayu sind heute zu uns gestossen). Morgen wirds dann mal ein Sechsertag, mal schauen.

Leider hat dieser Mac hier kein Laufwerk, an das ich drankomme, daher bildlos.
[*Nachtrag des Editors: mit Bildern]


Heute gabs erst Akiba (秋葉原), der Technik-Manga-Anime-Nerd-Otaku-Stadtteil. Da gibs gar keinen Koelner Vergleich zu. Vor dem Bahnhof standen einige Bands, die abwechselnd gespielt haben.


Auch ne Band namens "meine meinung", die aber kein Deutsch konnten, wir ich mal erfragt habe. Und die Uebersetzung ihres Bandnamens hat die Saengerin auch nicht wirklich interessiert. Oder hatte die Angst? Auf jeden Fall kein Interesse an meiner Meinung.



Beim Hotel um die Ecke gibs uebrigens eine "Gruene Allee", wer weiss warum die so heisst.

Dann waren wir im Kuechenartikel-Viertel wo es auch einige Laeden gab, die die Plastikessen verkaufen, die hier ueberall in den Schaufenstern der Lokale stehen. Allerdings sind die Plastikversionen teurer als das entsprechende Originalessen. Naja haelt ja auch laenger.




Abends gabs in Shibuya, da ist diese beruehmte 5 eckige Kreuzung, die bei Gruen von Menschen ueberannt wird. Stellt euch vor, man wuerde die Koelner Ringe mit Manhatten kreuzen und die normalen Leute entfernen. Habe festgestellt, das Wechseln zwischen Fremdsprachen nicht mein Ding ist. Vorhin in Shibuya hat mich ne Hollaenderin gefragt wo ich herkomme und mein "doitsu" verwirrte sie etwas (3mal) bis ich gemerkt habe, dass die ja englisch sprach. Und meine Antwort "germany" habe ich nach ihrem "dutch" dann nochmal nach "Deutschland" geaendert......

Die letzte Bahn faehrt hier um 0.00, Shuden(終電) eben. Gestern kamen wir mit der nicht mehr ganz nach Hause und mussten einmal den Kaiserpalastpark aussen umrunden und haben uns paarmal verlaufen, da hier nach 0.00 alles ziemlich gleich aussieht. Aber da die Konbini 24/7 aufhaben, das sind grosse Kioske, wie bei uns die Tankstellenshops, aber groesser, kann man Bierdosen als Proviant nachkaufen. Leider erwarben wir zusätzlich zum Dosenbier noch einen kleinen Tetrapack Sake, wohl hauptsächlich, weil uns der Oni (Dämon) auf der Packung ansprach (bildlich gesprochen, er hat natürlich nicht mit uns geredet).

Aber unsere erste Bento-Box haben wir ja auch wegen dem Samurai gekauft.



Aber halb 3 im Bett ist nicht die beste Vorraussetzung um Morgens den Wecker, der zur Schuheinweihung leutet, wohlwollend zu begrussen. aber hilft ja nix, die 5,5 km Runde um den ganzen Park geht immer an den Parkmauern aussen rum. Das Wetter ist inzwischen sehr viel besser und 25 sonnige Grad. [*siehe spaeteren Eintrag zur Jogging-Route]

Ich muss mal mein Gepäck wiegen, hier kann man nämlich nicht nur Totessen sondern auch Todkaufen.

bis dann.

Samstag, 21. April 2007

Strassenmusikanten

Ein Bild sieht man in Japan in vielen Stadtteilen, Tokyos Akihabara und Shinjuku oder auch Osakas Tennouji.


Auf oeffentlichen Plaetzen stellt eine Nachwuchsband ihr Equipment auf und traegt ihre Nummern vor. Was bei uns der Gitarrenspieler oder der Peruaner mit der Panfloete in der Glockengasse, sind hier aber durchaus professionelle Bands.

Diese Band hier namens "Meine Meinung" hatte allerdings gar kein Interesse, mehr ueber ihren Bandnamen zu erfahren...


Tokyo Anime Center

Der Tokyo Anime Center lohnt echt keinen Besuch. Wenn man schon in Akihabara ist, kann man besser direkt in die entsprechenden Geschaefte gehen.