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Sonntag, 20. April 2008

Schloss Himeji (姫路城) Innen 2

Aber leider war es an dem Freitag Vormittag, am dem ich hingefahren bin, auch reichlich ueberlaufen, was den Hanami-Aufnahmen im Park sehr geholfen hat, aber leider im Schloss sehr behindert hat.

Wegen der alten Holzflure musste mann seine Schuhe ausziehen und in Pantoffeln wechseln.

Vor dem Schloss war die Dauer der Besichtigung mit 1.5 Stunden angegeben. Der Grund wurde schnell klar. Da Himeji auch fuer Japan ein Touristenziel ist, an diesem Freitag vor allem fuer sehr alte Japaner, war es im Schloss ziemlich voll.
In welchem Tempo mancher Rentner in Pantoffeln, Holztreppen mit der Stufenhoehe aus dem 17. Jahrhundert hochklettern, kann man sich vorstellen.



Das Himeji als uneinnehmbar gilt, gilt selbst heute noch fuer sehr grosse und alte Armeen. ;-)

Schloss Himeji (姫路城) Innen

Im Gegensatz zum Schloss Osaka, dass nur ein Nachbau ist, ist SchlossHimeji "... eines der ältesten erhaltenen Bauwerke aus dem Japan des 17. Jahrhunderts. Die Burganlage, die aus 83 einzelnen Gebäuden besteht, gilt als schönstes Beispiel des japanischen Burgenbaus und hat den Beinamen Shirasagi-jō (dt. Weißer Reiher), eine Anspielung auf ihre weißen Außenmauern. Trotz ihrer architektonischen Schönheit, wie z. B. ihr spiralförmiger Grundriss, sind ihre Wehranlagen (jap. nawabari) hoch entwickelt, so dass die Burg als praktisch uneinnehmbar galt.
Himeji-jō gehört zu den nationalen Kulturschätzen Japans und wurde 1993 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt."




Schloss Himeji (姫路城)

Schloss Himeji wurde zwar im zweiten Weltkrieg bombadiert, ueberstand es aber ungeschaden.

Wiki: "Die ersten Gebäude der Burg wurden zu Beginn der Muromachi-Zeit im Jahr 1346 erbaut.
...
Die größte Erweiterung, die oft auch als eigentlicher Baubeginn Himeji-jōs bezeichnet wird, fand 1580 statt, als Toyotomi Hideyoshi die Burg übernahm und dreistöckige Burgtürme erbauen ließ.

Nach der Schlacht von Sekigahara fiel die Burg an Tokugawa Ieyasu, der sie kurz danach Ikeda Terumasa überließ. Dieser erweiterte die Anlage innerhalb einer 8-jährigen Bauzeit von 1601 bis 1609 mit typischen Elementen aus der Momoyama-Zeit zu ihrer heutigen Form. Dabei errichtete er auch das fünfstöckige Hauptgebäude (天守閣, tenshukaku). Die letzte größere Erweiterung der Burg wird auf das Jahr 1618 datiert."

An Tokugawa Ieyasus Grab (Toshogu) war ich ja in Nikko, wie ich berichtet habe.


Da das Schloss wirklich, vor allem bei geilem blauen Himmel, sehr schoen aussieht, ist es immer wieder gerne als Filmkulissen genommen.

Wiki dazu: "Himeji-jō diente bereits mehrfach als Filmkulisse für international bekannte Produktionen: Im James-Bond-Film Man lebt nur zweimal (1967) wurde es als Hauptquartier der Japanischen Geheimpolizei gezeigt, im Jahr (1980) war das Schloss im James Clavells Shogun zu sehen unter dem Pseudonym Schloss Osaka, ein beträchtlicher Teil des Films Ran (1985) des japanischen Regisseurs Akira Kurosawa spielt dort, und auch Szenen des Samurai-Epos Last Samurai (2003) wurden dort gedreht."

Himeiji

Donnerstag, 3. April 2008

Schloss Hiroshima (広島城)

Das Schloss Hiroshima wirkt durch die Holzfassade ganz anders als die bisher gesehenden Burgen. Ueberaschenderweise gibts den Infoflyer hier auch in Deutsch.



Schloss Fukuoka (福岡城)

Das Schloss Fukuoka (福岡城)ist nicht erhalten, es stehen nur noch Teile, aber erstens lag es auf dem Weg und zweitens war bestes Schloss-Wetter.

Donnerstag, 27. März 2008

Schloss Kanazawa (金沢城)

Das Schloss Kanazawa wurde 1583 gebaut vom Maeda-Clan. Aber jetzt kommt es: das Schloss wurde komplett zerstört 1620-21 und direkt nochmal 1631-32, dann nochmal komplett niedergebrannt 1759, wieder aufgebaut 1762 und 1788. Ein paar Feuerchen und ein Erdbeben später wieder kaputt im Jahre 1881. Der heutige Bau ist demnach der Rest von 1881. Ein Schmankerl am Rande, das Dach ist aus Blei und deshalb unbrennbar, also lernt der Mensch doch aus der Geschichte!

Das Schloss Kanazawa ist eigentlich nix besonderes und haette es nicht auf dem Weg gelegen, haette ich es uebersprungen.

Den Eintritt habe ich mir dann doch geschenkt, einige Tage später stand ja eh noch Himeji auf dem Plan.


Am besondersten ist vielleicht, das dort noch restauriert wird bzw. die Archaeologen noch baggern. Was nicht überrascht, wenn man die Zerstörungshistorie des Schlosses bedenkt.

Dienstag, 25. März 2008

Osaka von Oben


Als ich am ersten Tag alleine in Osaka unterwegs war, wollte ich wegen dem schoenen Wetter auch die Stadt auch von oben begutachten. Ohne mir aber den bruehmtesten Turm rauszusuchen, bin ich auf das Riesenrad oben auf dem HEP-Gebaeude.

Im letzten Bild ist Schloss Osaka versteckt.

Samstag, 12. Januar 2008

Reisevorbereitungen 1 - Burgen

Endlich ist der Flug gebucht und ich kann mich mit dem Programm beschäftigen.
Ich bin auf diese Seiten über Japanische Burgen gestoßen.

www.jcastle.info

www.japan-photo.de

Mal schauen wieviele ich schaffe, wobei ja Himeji und Matsumoto vorher schon auf dem Programm standen.



Link zu dieser Google-Map

Freitag, 20. April 2007

Kaiserliche Residenz Kōkyo (皇居)

Der Palast des Kaisers, der Kōkyo (皇居, dt. „Kaiserliche Residenz“), in dem heute noch der Tennou residiert, ist die ehemalige Burg von Edo.


Die Wiki meint dazu: "Die Burg Edo (江戸城, Edo-jō) wurde 1457 von Ota Dokan im heutigen Stadtteil Chiyoda von Tokio, das damals Edo hieß, gegründet. Shōgun Tokugawa Ieyasu ließ in Edo seine Residenz errichten. Dadurch wurde es während der Edo-Zeit die militärische und administrative Hauptstadt Japans. Der Kōkyo steht heute an dieser Stelle. Einige Burggräben, Wälle und Mauern stammen noch von der alten Burg.
... Im Zweiten Weltkrieg wurde sie durch Bomben zerstört und 1968 originalgetreu wieder aufgebaut."

Daher ist das eigentliche Gebäude der Oeffentlichkeit nicht zugaenglich, nur ein Teil des Parks (siehe gesonderten Eintrag) ist begehbar.



Allerdings kann man bis zum Aessersten Tor des Palastes vorstossen, wo die Wachen stehen. Als wir vorbeikamen, fuhr gerade irgendeine Delegation mit langen Limousinen vor.

Die Waechter stehen aber nicht so bewegungslos wie in London herum, sondern machen eher den Eindruck von Museums-Waertern.

Man residiert als Kaiser also durchaus gemaess.

Dienstag, 17. April 2007

Schloss Osaka (大坂城)

Das Schloss Osaka (大坂城) spielte im 16. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der Verteidigung Japans.

Kein Wunder bei den Mauern, hier nur noch funktionslos im Park zu sehen, fast traurig, zumal bei dem Niedrigwasser.

Wiki: "Die Burg hat ungefähr einen Quadratkilometer Grundfläche. Sie ist auf zwei erhöhten Plattformen gebaut, welche jeweils von einem Burggraben umgeben werden. Das zentrale Gebäude besitzt fünf von außen sichtbare Stockwerke und drei unsichtbare ohne Fenster. Sie steht auf einem hohen Steinsockel, der die Basis schützen soll, und war, wie früher bei japanischen Gebäuden üblich, fast komplett aus Holz gebaut. Bei der Restauration Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die zerstörte Burg allerdings fast komplett aus Beton neu errichtet."

Das erklaert auch, warum der komplette Innenbereich ein stinknormales Museum ist und wenig bis gar keinen Scharm des Gebauedes nach Innen gerettet hat. Wer das sucht, ist im Schloss Hiroshima oder Himeji besser aufgehoben.

Die Aussichtsplattform (8. Stock) liegt in der Hoehe der goldenen Karpfen, die einen ziemlichen Kontrast zu der modernen Skyline Osakas bilden.

Zudem ist Osaka Ausflugsziel fuer Jung und Alt, wobei mir an dem Tag die Besucher um einiges juenger erschienen als bei meinem Himeji-Ausflug ein Jahr spaeter.

Schloss Nijōjō (二条城)

Schloss Nijōjō (二条城) ist ein Flachland-Schloss und liegt in Kyoto und besteht aus zwei Verteidigungswaellen, dem Ninomaru Palast, den Ruinen des Honmaru Palastes sowie einigen Gaerten.

Der Bau wurde 1601 von Tokugawa Ieyasu angeordnet als Shogun Residenz, der Kaiser residierte im Kaiserpalast (siehe gesonderten Eintrag) einige hundert Meter entfernt und hatte politisch seit Anfang des 17. Jahrhunderts nichts mehr zu sagen.

Ich glaube, ich entwickle eine Fetisch fuer diese fetten Mauern.
Aber der Nijojo macht mehr als wett, dass wir vorhin in den Kaiser-Palast nicht reinkamen.

Das Hauptgebaude (Ninomaru )muss man auf Socken betreten, wenn die wuessten, was die Auslaender leiden, wenn sie sie barfuss auf den Holzbohlen schicken.

Die Wandmalereien innen sieht man leider nicht so gut, da es gerade draussen ein bisschen diesig ist. Sie wirken aber auch sehr gut.