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Donnerstag, 21. Oktober 2010

Countdown - nur noch 1 Tag

Wie schnell sich doch die letzten Tage des Countdowns wie von alleine runterzählen. heute abend muss ich aber dann mal mit packen anfangen. Bislang hab ich nur alles in einen Wäschekorb geschmissen.
Bis auf ein Stück ist die elektronische Urlaubs-Ausrüstung komplett. Evtl. muss ich aufs letzte Stück Gadget verzichten.
Zum Supermarkt noch nachher, ein paar bestellte und unbestellte Omiyage einkaufen.
Der angekündigte Schnee ist heute zum Glück doch nicht gefallen, ich Drücke beide Daumen, will nicht morgen noch Nix-Geht-Mehr-da-ist-ja-Schnee der deutschen Bahn haben, sondern zügig und planbar nach Frankfurt schippern.
Bahnstreiks ja erst nächste Woche. ;-)


PS: Hab gerade entdeckt, das Kyoto vom 22.10 bis 5.12 ein paar Sonderbeleuchtungen am Start hat:

Kodaiji-Temple
OCT.22 - DEC.5 Sunset - 9:30PM
Artistically lighted up landscape is unforgettable.

Entoku-in Temple
OCT.22 - DEC.5 Sunset - 9:30PM
Zen garden neatly lit up enchants the visitors.

Ein Fall für Gorilla Pod.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Feuerschaden (火難)

Der Juntei-kannon-do(准胝観音堂), ein Teil des Daigoji(醍醐寺) in Kyoto, ist am 23.August nach Blitzeinschlag abgebrannt. Es war zwar nicht mehr das Original von 866 sondern nur der Nachbau von 1968, aber es ist trotzdem sehr ärgerlich für die Tempel-Anlage, die seit 1994 zur Weltkulturerbe-Liste der UNESCO gehört.

Da die Tempel in einem bergigen Gebiet in Süd-Kyoto in einem Satelliten-Funkloch liegt, kam jede Hilfe zu spät. Inwieweit die Feuerwehr bei einem Brand von einem Holztempel überhaupt noch was retten kann, lasse ich hier mal offen.

Quelle:
Blog Nipon: Lightening, blaze claim temple hall in Kyoto

Sonntag, 30. November 2008

Immer an den Kopf (頭痛)

Bisher liess ich es hier immer so aussehen, als sei Japan ungefährlich für den Touristen. Die Wahrheit sieht aber anders aus.
Hier einige Beispiele. Ich möchte niemanden abschrecken, aber es muss endlich mal angesprochen werden.

Für dieses Bild bin ich auf eine kleine Sandbank im Fluß Kamogawa hinuntergestiegen.
Das Klickgeräusch des Auslösers war kaum verklungen, da traf mich der Angelhacken eines Anglers, der hinter mir stand, am Kopf.

Da ich ja nun behaupten kann, was ich will, hier ein Versuch des Beweises: hier der Angler, auf einem Bild einige Minuten früher:



Nicht weniger gefährlich ist diese Münzwäscherei in Kyoto. Wer genau hinschaut, sieht ein Schild über der Tür, das davor warnt, sich den Kopf zu stoßen. Lasst euch gesagt sein, es ist zwecklos!


Vielleicht bin ich auch einfach nur ein Trottel.

Freitag, 8. August 2008

Bahnhof Kyoto Station(京都駅)

Der Hauptbahnhof von Kyoto ist das Hauptverkehrsknotenpunkt der Stadt, auch weil hier die Shinkansen und Nahverkehrszüge in einem Bahnhof ab- und durchfahren.

In den meisten anderen Städten fahren die Shinkansen nicht direkt im Hauptbahnhof (Fukuoka: Hakata, Tokyo: Shinjuku, Ueno, Yokohama: Shin Yokohama, Kobe: Shin Kobe). Nur in den eher kleineren Städten wie Himeji oder Hiroshima hatte man für die Gleiserweiterungen im Hauptbahnhof Platz.
Beim Bahnhof Kyoto kommt noch hinzu, dass das Gebäude das zweitgrößte Bahnhofsgebäude (nach Nagoya). Wiki: "It has Japan's second-largest train station building (after Nagoya Station) and is one of the country's largest buildings, incorporating a shopping mall, hotel, movie theater, Isetan department store, and several local government facilities under one 15-story roof."
Hier eine Innensicht der Riesenhalle

und hier der Eingang des Riesen-Einkaufszentrum "The Cube", mitten im Bahnhof.

Mittwoch, 6. August 2008

Aufstieg zum Kiyomizudera (清水寺) [Retro]

Beim Retro-Sichten der Trillionen-Fotos fallen mir ab und zu einige auf, die mir gerade akut so gut gefallen, das ich sogar eigens dafuer noch einen Post mache. So geschehen vor ca. 3 Minuten anlaesslich dieser Bilder hier:

Sie zeigen den von Geschaeften gesaeumten Aufstieg zum Kiyomizudera (清水寺) in Kyoto (geschossen im April 2007, wahrscheinlich von Christian).
Die Bilder koennte man so eigentlich fast in ne Reisebuero-Broschuere drucken.

Ach, was hatten wir gutes Wetter damals.

Vom Foto her wuerde ich eigentlich "Abseits der Massen" taggen, aber ich habe ja erlebt, wie es hier abgeht, wenn mal die Massen kommen.

Eine Ecke weiter am unterem Ende der Strasse sieht es dann auch direkt so aus:


Ach, was solls, ich tagge doch mit "Abseits der Massen", egal wie das letzte Bild aussieht.

Takanogawa (高野川)

Das Japan seine Fluesse gerne einbetoniert, ist ja bekannt, manche kleinen Fluesschen haben aber trotzdem auch mitten in der Stadt ihren eigenen Scharm. So wie hier in Kyoto der kleine, aber immerhin 17km lange, Fluss Takanogawa (高野川).

Diese Ecke ist wohl auch im kirschigsten Fruehling Sakura-Frei.



Ein, zwei Kilometer suedlich ist er dann in den Fluss Kamo (鴨川) geflossen, und sieht nicht mehr halb so huebsch aus:


Historisch gibt es auch etwas zu dem Fluss zu sagen (Wiki): "Früher war er die östliche Begrenzung der alten japanischen Hauptstadt Heian-kyō und besaß nach Fengshui eine wichtige Bedeutung. Da die Führung des Flusses sehr geradlinig ist, glauben viele, dass er künstlichen Ursprungs ist. Es existieren jedoch keine Aufzeichnungen eines solchen Projekts."

Und dazu wiederum einen Zitat von Kaiser Shirakawa (白河天皇 Shirakawa-tennō; * 7. Juli 1053; † 24. Juli 1129):
"Obwohl ich der Herrscher von Japan bin, gibt es doch drei Dinge, die sich meiner Kontrolle entziehen: die Stromschnellen des Kamo-Flusses, der Fall der Würfel im Spiel und die Mönche in den Bergen."

Dazu gibt es nur noch zu sagen dieser Post geht von Hoeckchen auf Stoeckchen und "alia iacta est".

Montag, 5. Mai 2008

Abseits der Massen 1

In Japan ist es immer wieder lohnend, mal die grossen Strassen zu verlassen und querbeet durch die kleineren Gassen zu streifen. Wenn der Zeitplan es zulaesst, auf jeden Falle ein lohnendes Unterfangen.
Sont wuerde einem bespielsweise entgehen, wie Kyoto wirklich aussieht:


Freitag, 2. Mai 2008

Omamori (お守り)

Omamori (お守り) werden kleine bestickte Stoffbeutel bezeichnet, die als Talisman dienen. Es gibt sie fuer alle moeglichen Zielgruppen wie "fuer gutes Examen", "fuer eine sichere Schwangerschaft", "guten Ehemann", "Gesundheit" etc.


Wiki: "Diese werden in Japan sowohl in Shintō-Schreinen als auch in buddhistischen Tempeln verkauft und können somit ueberinstitutionell allgemein in Japan verbreiteten religioesen Praktiken zugeordnet werden."

Eine weitere Moeglichkeit in Schreinen etwas an seinen Glueck zu schrauben sind diese Holzstaebchen und Plaettchen. Diese koennen beschriftet werden und dann im Schrein deponiert werden.

Sonntag, 27. April 2008

Architektonischer Winkel


Samstag, 26. April 2008

Super Sentai - Power Rangers - Austellung

Von mir erst versehentlich aber im guten Glauben als Ultraman gepostet, wurde zum Glueck fix vom zustaendigen Schlussredakteur Holgov korrigiert. Ich mache einen Knicks

Das ist mir zu kompliziert, es selbst zu erklaeren, daher wieder mal das Wort an die Wiki: "Sentai (jap. 戦隊, Einsatztruppe) bezeichnet eine bestimmte Kategorie japanischer Fernseh- und Anime-Serien, bei denen die Hauptfiguren ein gemeinsam arbeitendes Team bilden, um gegen eine feindliche Organisation (meist aus Dämonen oder Aliens bestehend) zu kämpfen.

Sentai-Gruppen bestehen meistens aus fünf (seltener vier) Personen, die sich in Kampfsituationen in ein neues Alter Ego mit besonderen Fähigkeiten verwandeln können. Jeder Figur wird eine charakteristische Farbe und ein Symbol zugeordnet. Oft gehört zu einer bestimmten Farbe auch ein bestimmtes Element, aus dem der Kämpfer seine Kraft zieht.

Die erste Sentai-Anime-Serie war Kagaku Ninjatai Gatchaman aus dem Jahr 1972. Weitere bekannte Vertreter sind Saber Rider und die Starsheriffs und die Magical Girl-Serie Bishoujo Senshi Sailor Moon. Einige dieser Anime tragen sogar „Sentai“ in ihrem Namen, wie etwa Chojin Sentai Balatack oder Gasshin Sentai Mechander Robot.

Die erste Real-Sentai-Serie war Himitsu Sentai Goranger (Geheime Einsatztruppe Goranger) aus dem Jahr 1975, die auf einem Manga von Shōtarō Ishinomori (unter anderem Cyborg 009) basiert. Die in der westlichen Welt wohl bekannteste Sentai-Serie dürfte die unter dem Titel Power Rangers stark amerikanisierte Fassung der Super Sentai-Reihe sein."


In der Toei Eiga Mura jedenfalls gibt es eine ganze Halle mit lebensgrossen Figuren saemtlicher (oder nur vieler?) Super Sentai Besatzungen. Immer schoen datiert und der richtigen Inkarnation der Serie zugeordnet. Fuer diese Horden waere eine Bat-Hoehle nicht ausreichend, ein Albert erst recht nicht.

Auf jeden Fall ist diese Austellung was fuer Trekkies, oder?




Toei Film Park

Koeln Bocklemuend auf Japanisch: Extra mit dem Bus in Kyotos Nordwesten angefahren, was an fuer sich schon eine Erfahrung ist, das Erkundigen bei Mitwartenden an der Bushalte, ob er wirklich zur Filmstadt faehrt, aber sehr lustig.
Aber ob es sich wirklich lohnt, hier eine Auslug hin zu machen, lasse ich mal offen.

Auf jeden Fall ist hier nicht die Lindenstrasse nachgebaut, sondern eine kleine historische Stadt, in der Kostuemserien und Filme gedreht werden. Die aktuell hier produzierten Filme sind per Aushang verkuendet.

Anscheinend wurde auch die Okami(Lone Wolf & Cub)-Fernsehserie hier hergestellt.

Zwischen den Daechern gabs einen automatischen Krabbel-Ninja, der allerdings nicht so albern war, wie der Drache. Bei weitem nicht.


Das Museum ueber japanische Schauspieler und Regisseure ist dagegen nur was fuer Japaner, man kennt halt niemanden.
Zum anderen Museum siehe die anderen folgenden beiden Eintraege;-)

Freitag, 18. April 2008

Shotengai (商店街)- Einkaufsgasse


Frueher schon mal erwaehnt habe ich die Shotengai(商店街) - lange ueberdachte Einkaufsstrassen, die von beiden Seiten von kleinen Geschaeften gesaeumt sind. Die wirklich langen koennen schon mal einen Kilometer ueberschreiten und sich ueber mehrere Strassenblocks hinziehen und sind im Grunde zu Arkaden angewachsen. Oft ist der Haupteingang in der Nähe eines Bahnhofs, um den Kunden direkt auf dem Weg nach Hause einzusammeln.


Hier bin ich durch eine marktähnliche Shotengai durch, die all die Sachen anbot, die ich oft beim Fruehstueck nicht identifizieren konnte, alleine die Welt der Gemüse ist ein Thema für sich.

In diesen Strassen erinnert Japan immer ein bisschen an das Gewusel Hong-Kongs.

Dienstag, 25. März 2008

Sonnenuntergang in Kyoto

Das Ende des fuenften Tages mit diesem Sonnenuntergang

Econo Inn in Kyoto

Das hier war mein Hotel in Kyoto fuer 3 Naechte.

Auf der anderen Strassenseite war dieser Park,

aber direkt gegenueber vom Hotel wird nix betreten, diese Tradition aus dem letztem Jahr habe ich auch dieses Jahr wieder eingehalten.

Fushimi Inari Taisha Gebaeck


Und wie es sich gehoert, gabs auch gleich das passende Devotionalien-Gebaeck dazu.

Fushimi Inari Schrein (伏見稲荷大社)

Nach der improvisierten (da nicht geplant) Besteigung des Tokyo Towers gings mit dem Zug 5 Stationen Richtung Sueden. Man kann ja sagen, man will, aber Kyoto wird suedlich vom Hauptbahnhof erstmal super-haesslich

Doch dann kam das bisher schoenste Oertchen der Reise: der Fushimi Inari Schrein.

Wiki:"Besonders bekannt sind die Alleen aus tausenden von scharlachroten Torii auf dem Gelände des Fushimi Inari-Taisha, welche alle Spenden von Personen, Familien oder Firmen sind. Sie führen einen Hügel hinauf, auf dessen Spitze, ungewöhnlich für einen Shintō-Schrein, das Allerheiligste (in diesem Fall ein Spiegel) öffentlich einsehbar ist." Dieser Spiegel ist mir allerdings entgangen, aber der ganze Rest hat auch schon gelohnt. Es waren sehr wenige Leute dort und die Kuehle des bergigen Waldes war eine angenehme Abwechslung zur heissen prallen Sonne (achja, ich habe gehoert, es liegt Schnee in Overath?)

Die Tunnel von roter Tori-Tore sind locker 2 km lang und sind immer wieder unterbrochen durch kleine Schreine, Tempel und Statuenhorden.



Die Stille war hervorragend und ich habe ein bisschen mit dem Nano-Filter auf Stein rumgespielt.

Aber was soll ich viel reden, am besten siehts mans eh in der umfangreichen Galerie, also bitte:
Fushimiinari