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Dienstag, 28. April 2009

Tage 1: Monjayaki (もんじゃ焼き)

Als Kazusa und Jörg endlich auftauchen gehts weiter zum Monjayaki-Laden. Monjayaki(もんじゃ焼き) ist eine Okonomiyaki(お好み焼き)-Variante. Bloss ist der Teig flüssiger, das Ergebnis ist daher weniger Pfannkuchen-artig als Okonomiyaki. Am besten und geselligsten natürlich auf Teppan (鉄板) zubereitet, einer heissen Stahlplatte direkt am Tisch.



Nach der Bestellung erhält man die Zutaten in einer Schüssel, die für meine Begriffe ruhig etwas grösser ausfallen könnte, da das anschliessende Mischen doch etwas komliziert ist, wenn die Schüssel bis zum Rand gefüllt ist.

Anschliesend giesst man den Haufen auf die heisse Platte und formt mit der Massen eine Art Vulkan, in den man zuletzt, sobald man eine halbwegs stabile Form hingekommen hat, die Sosse, die noch in der Schüssel verblieben ist, reingiesst. Sobald das ganze etwas angebrutzelt ist, muss man ab und zu umschichten.

Am Ende futtert man direkt von der Platte.

Wir Drei hatten unterschiedliche Sorten bestellt und dann nacheinander zubereitet und jeweils zusammen gegessen und am Ende waren wir pappsatt. Lustig war, dass Kazusa sich die Zubereitung zuerst vom Kellner hat zeigen lassen und Jörg am Ende als Dritter an der Reihe es ganz anders gemacht hat und es weniger gematscht hat.

Den doch recht hohen Gemüseanteil des Monjayaki kann man nach belieben noch mit Mayo ausgleichen.

Als wir bezahlt haben, stellte sich der eigentliche Grund heraus, warum wir in dieses Lokal gezogen sind: Kazusa hatte einen Packen Rabattscheine dabei.
Hier die Seite des Lokals

Sonntag, 19. April 2009

Tag 1: Harajuku - Alles beim Alten

Um 19.00 Uhr ist das Treffen mit Kazusa, die mit uns Essen geht (zusätzlich kriegt sie meinen Trolley zur Aufbewahrung für 14 Tage, das optimiert mein Gepäck ganz erheblich!). Da ich ihr die Suche eines Lokals überlassen habe, hatte Sie auch die Hoheit über den Treffpunkt. Also stehe ich hier kurz vor 19.00 Uhr in Harajuku(原宿), direkt vor dem Ausgang Takeshita der Yamanote Linie(山手線), genau gegenüber dem Eingang zur Takeshita Street(竹下通り), die dem Ausgang wohl den Namen gegeben hat.

Es hat sich nicht viel verändert, wobei sich die Frage stellt, was sich mitten in der Stadt auch gross ändern soll, naja, die Ladengeschäfte könnten sich austauschen, mehr aber auch nicht. Während es allerdings gut sein kann, dass die Ladenbestückung der Venloer-Strasse sich halb ausgewechselt hat, wenn ich nach 3 Wochen wieder in Köln ankomme, ist die Takeshitadori(竹下通り) konstanter.

Es sieht so aus wie vor 2 Jahren, zumindest wenn ich meinen Erinnerungen glauben kann. Aber einiges ist doch Neu oder mir nie aufgefallen, weil ich an diesem Platz noch nie ne Viertelstunde Zeit totschlagen musste.
Ob dieses seltsame, leider verwackelte Dings vor 2 Jahr schon hier war, kann ich leider nicht nachvollziehen. Das Gesicht erinnert mich irgendwie an diese Flashfilmchen, in denen ein nichtjapanisches Lied genommen wird, lustige Männchen dazu tanzen gelassen werden und amn versieht das ganze Lied mit japanischen Untertiteln, allerdings solchen, die keine Übersetzungen wiedergeben, sondern so tun, als sei der Text genuscheltes Japanisch und diese seltsamen Sätze strotzen nur so von Situationskomik. (das ist jetzt echt schwer zu erklären, ich suche mal so ein paar Dinger raus)

Die Tamagochi Donuts wären mir bestimmt aufgefallen:



Und nein, ich habe keine gekauft!

Der Feierabend füllt den Platz vor dem Bahnhof merklich:

Kurz bevor die Beiden dann endlich kommen, füllt sich der Platz auch mit Friseusen, die nach Feierabend auf Ihre Rocker warten:


Weitere Infos:
Wiki: Takeshita Dori
Wiki: Harajuku Station

Freitag, 31. Oktober 2008

Halloween

Pünktlich zu Halloween hat nun auch der Spiegel die verkleideten Yoyogi-Lolitas entdeckt.

Quelle im Spiegel: LOLITA-SZENE IN TOKIO: Jeden Sonntag Halloween

Was sich da am Wochenende im Yoyogi Park oder auch in Harajuku knubbelt, trifft man natürlich auch an den Wochentagen im ganz normalen Strassenbild. Allerdings nicht als extrovertiertes Selbstdarsteller-Sortiment, sondern als Alltags-Kleidung.
Die können ja nicht alle in einer Cosplay-Kneipe arbeiten.

Ich habe ab und an, wenn ich gerade die Kamera in der Hand hatte, mal draufgehalten.




Eine bessere Auswahl ergibt allerdings eine einfache Google-Bildersuche nach "harajuku"

Freitag, 29. August 2008

Harajuku (原宿)

Damit der Blog nicht völlig brach liegt, hier nochmal ein bisschen retro-blogging mit Bildern von 2007:

Der Stadtteil Harajuku liegt zwischen Shinjuku und Shibuya und ist am besten von der Haltestelle "Harajuku" (HAHA) aus zu erreichen.


Wiki: "Harajuku ist vor allem bei jungen Japanern beliebt und gilt mit seinen vielen Läden und Boutiquen als eines der wichtigsten Modezentren Japans. Die kleine Einkaufsstraße Takeshita-dōri und der Harajuku-Abschnitt der Meiji-dōri sind die wichtigsten Einkaufsmeilen. Die hier vorwiegend angebotene, etwas punklastige Jugendmode gab einem eigenen Stil, dem Harajuku-Kei, den Namen."


Mindestens Samstags Vormittags soll der Platz vor dem Bahnhof (übrigens liegt auf der Gegenüberlegenden Seite direkt der, oder besser: einer der Eingänge zum Meiji-Schrein) ein Sammelplatz für Gothics und Cosplayer sein, wobei da der Übergang aber fliessend sind oder einfach für mich unmöglich zu unterscheiden. Das Nachwuchsbands wie auch in Shinjuku und Akihabara auf dem Platz auftreten, braucht man nicht extra nochn zu erwähnen.

Ist das nun Cosplay, Gothic oder einfach nur Bayern?