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Donnerstag, 1. Juli 2010

Fussball-Fans auch in Japan durchgeknallt

Hier zwei Videos über Fan-Durchdrehen in Tokyo und Osaka.
Zuerst in Shibuya:


Dann in Dotonburi, da springe sie sogar von der Ebisu Brücke:

Ich finde ja immer noch, die Leute sollten lieber Fussball spielen gehen, anstatt hier den Leuten auf den Sack zu gehen, die das alles total nicht interessiert.

Dienstag, 28. Juli 2009

Wildes Durcheinander

Als ich gerade auf die Reklame zur Yattermann-DVD in Japan stiess, musste ich unwillkührlich an die Hostessen letztes Jahr auf der Anime-Fair denken, von denen auch ein paar in diesem Dress die Besucher beglückten.

Die dralle Leder-Bösewichtin wird gespielt von Kyoko Fukada (深田 恭子), im Westen noch am ehesten bekannt aus Takeshi Kitanos Dolls (2002) oder Kamikaze Girls (2004), bei dem die Filmverwertungsfirmen so richtig versagt haben, der Originalfilm heisst Shimotsuma Monogatari (下妻物語), was Shimotsuma Geschichte oder Geschichte aus Shimotsuma bedeutet.


Der bekannte Herr Takahashi Miike ist neben dem Yattermann-Realfilm auch für den Zweiteiler Crows Zero verantwortlich, auf dessen Werbung Meisa Kuroki(黒木メイサ) das Aushängeschild gibt.

Die gute Meisa spielt auch in Mamoru Oshii’s Assault Girls (ケンタッキーの日菜子) mit, einem Film für Freunde von Uniformen und dicken Wummen.



Dieser Film ist die quasi Fortsetzung eines Kurzfilms aus dem Omnibus Feature Shin-Onna Tachiguishi Retsuden (真女立喰師列伝) und bei Youtube verfügbar:


Neben Frau Kuroki spielt auch noch Rinko Kikuchi (菊地 凛子) mit, die ja einen Oscar für ihre Leistung in Babel gekriegt hat.

Demnächst spielt sie in der Verfilmung von Haruki Murakamis(村上春樹) Norwegian Wood (ノルウェイの森) mit, der auf deutsch Naokos Lächeln heisst.

Ein weiterer Film von Mamoru Oshii (押井守) ist und der läuft in 4 Wochen auch auf dem Fantasyfilmfest in Köln.

In diesem Anime ist jetzt lustigerweise Rinko Kikuchi eine der Synchronsprecherinnen. Eine andere ist Chiaki Kuriyama(栗山千明),

die einerseits in Miikes MDP Psycho und The Great Yokai War(妖怪大戦争)
sowie mit Takeshi Kitano in Gonin und Battle Royale (バトル・ロワイアル) war.

Leider auch in dem blöden Kill Bill 1 von Quentin Tarantino, der aber immerhin noch von Teil 2 übertroffen wird, da der nicht nur doof sondern auch noch langweilig ist.

Aber wo ich gerade das Klassenfoto von Battle Royale sehe, fällt mir auf. dass dort auch Shibasaki Kou(柴咲コウ) mitgespielt hat.

Sie hatte 2008 die weibliche Hauptrolle der Fernsehserie Galileo(ガリレオ) gespielt hat, dessen anschliessender Kinofilm als ich im Frühling in Shibuya war, gerade als Reklame die Shibuya Crossing-Kreuzung dominierte:


So, das soll als Rundumschlag mal reichen sonst liest keiner mehr weiter. Ich hätte jetzt aber noch über Bande von Shibasaki Kou zu Meisa Kuroki spielen können, um das Netz noch enger zu stricken, aber ich lass das mal. Das ist hier ja jetzt schon enger verzahnt als das Kölner Rathaus mit der Müllmafia.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Adoptiere ein Klo!

Auf so eine Idee muss man auch erst mal kommen. Der Stadtteil Shibuya bietet einige seiner öffentlichen Toiletten jetzt zur Adoption an. Vielleicht nicht nur mit dem Gedanken daran, die öffentlichen Kassen aufzubessern. Man erwirbt also das "Naming Right" einer dieser Toiletten, mit den Mitteln wird die Hygiene aufgebessert und der Pate darf zusätzlich die Einrichtung zu Werbezwecken benutzen.

Für Asahi Beer wäre das ja nur eine Erweiterung bestehender Werbe-Aktivitäten, schmückt doch die Hauptzentrale in Asakusa schon ein goldener Haufen, der angeblich ja Hopfen sein soll:


Quelle:
JAPANPROBE: For sale: naming rights for public toilets in Shibuya

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Schwarzes Viertelpfund

Um die Einführung des Quarter Pounder in Japan geht MacDonalds einen eigenen Weg. In Shinjuku und Omotesando, zwei der trendigen Stadtteilen Tokyos wurden die vorhandenen "normalen" MacDonalds-Filialen eingestampft und durch knallschwarze Ladenlokale ohne MacDonalds-Logo wiedereröffnet.





Die MacDonalds-Quarter Pounder-Webseite kommt allerdings nicht ohne das obligatorische goldgelbe Fritten-M aus:


Die beiden Filialen waren aber nur die ersten Beiden, diese Liste weist schon weitere Präfekturen aus:


[UPDATE] Wohl zu lange gewartet. Inzwischen sind die schwarzen Läden mit fettem gelben Fritten-M ausgestattet, wie Cscoutjapan meldet!




Quellen:

Cscoutjapan: Virales Fast Food: Erste Quarter Pounder Restaurants eröffnen in Japan
Neil Duckett: Quarter Pounder Opens In Shibuya & Omotesando
Greeneyed Geisha: Royale wit cheese hits tokyo
Cscoutjapan: Neuer Markenauftritt für Tokios Quarter Pounder Shops

Bilder: Neil Ducket

Mittwoch, 26. November 2008

Affenalarm in Shibuya

Seit August wird mitten in Tokyo in Bahnhöfen immer wieder ein Affe gesichtet. Die Polizei ist auf Trab, ihn endlich einzufangen; aber bisher ohne Erfolg.

Am 20.August wurde der Makabe-Affe mitten in der Shibuya Station entdeckt. Bei Versuchen, den Affen mit Netzen einzufangen, haben sich die Bahnangestellen und die zusätzlichen Koban-Samurai nicht mit Ruhm bekleckert. Aber die Koban-Mannen sind ja auch letztens fast daran gescheitert, den Nackten Briten am Kaiserpalast einzufangen.
Naja, jedenfalls ist der Affe entkommen und wird seitdem immer wieder gesichtet.
Seitdem wird er Shibuya-Affe genannt. Auch dass er einen Polizistenhelm entwendet hat, sorgt für Frohsinn.


So hat Japan momentan halt seinen eigenen Problem-Bären, wie es scheint. Zumindest ist der oder sind die Affen bislang noch nicht gefangen, und es gibt sogar Karten der Sichtungen mit der Theorie, der Affen müsse sich mit der Yamanote Loop Line fortbewegen:


Eigentlich ja viel Lärm um Nichts, aber wenn man dieses Video von dem Shibuya-Vorfall betrachtet, ist es wohl eher sehr sehr viel Lärm um Nichts und erinnert in der Kameraführung etwas an Cloverfield:


Inzwischen scheint der Affen-Terror in Shibuya ausgeartet zu sein, eine eigene Affen CSI ist massgeblich an den Ermittlungen beteiligt.

Die genaue Identität und genau Anzahl der Affen ist noch nicht geklärt.


Es gibt sogar schon T-Shirt zum Shibuya Affen

Mehr Informationen über den Shibuya Affen

Dienstag, 5. August 2008

Meiji Jingu (明治神宮)

Auf den meisten Bildern aus dem Shinjuku-Rathaus auf die Stadt runter geknippst ist der Meiji Jingu (明治神宮) mit drauf, da der riesige umgebene Wald des berühmte Shinto Schreins visuell ziemlich rausragt.

"Diese Gebiete sind von einem immergrünen Wald aus 120 000 Bäumen von 365 verschiedenen Arten bedeckt, die von Menschen aus allen Teilen Japans gespendet wurden, als der Schrein errichtet wurde."

Der Meiji Schrein selbst ist von 1915 - 1920 gebaut worden. Nach dem Tod des damaligen Kaisers (gestorben 1912) und seiner Frau (gestorben 1914) wurde der Schrein zu ihrer Verehrung im beliebten Baustil nagare-zukuri(流造) näheres hier auf dem ehemaligen Grundstück eines buddhistischen Mönchs gebaut. 1945 zerstört wurde der Schrein mit Hilfe von Spenden, sowie der freiwilligen Hilfe von 110000(!) Menschen wieder neu aufgebaut, die aktuellen Bauten wurden 1958 fertig gestellt.

An den traditionellen Neujahrs-Feiertagen besuchen jedes Jahr 5.000.000 Menschen den Schrein. Im April war da schon wesentlich weniger los, wie man auf den Bildern sehen kann.

Sonntag, 22. April 2007

Wochenende (週末)

Heute war der erste Tag zu Viert (Hiro und Mayu sind heute zu uns gestossen). Morgen wirds dann mal ein Sechsertag, mal schauen.

Leider hat dieser Mac hier kein Laufwerk, an das ich drankomme, daher bildlos.
[*Nachtrag des Editors: mit Bildern]


Heute gabs erst Akiba (秋葉原), der Technik-Manga-Anime-Nerd-Otaku-Stadtteil. Da gibs gar keinen Koelner Vergleich zu. Vor dem Bahnhof standen einige Bands, die abwechselnd gespielt haben.


Auch ne Band namens "meine meinung", die aber kein Deutsch konnten, wir ich mal erfragt habe. Und die Uebersetzung ihres Bandnamens hat die Saengerin auch nicht wirklich interessiert. Oder hatte die Angst? Auf jeden Fall kein Interesse an meiner Meinung.



Beim Hotel um die Ecke gibs uebrigens eine "Gruene Allee", wer weiss warum die so heisst.

Dann waren wir im Kuechenartikel-Viertel wo es auch einige Laeden gab, die die Plastikessen verkaufen, die hier ueberall in den Schaufenstern der Lokale stehen. Allerdings sind die Plastikversionen teurer als das entsprechende Originalessen. Naja haelt ja auch laenger.




Abends gabs in Shibuya, da ist diese beruehmte 5 eckige Kreuzung, die bei Gruen von Menschen ueberannt wird. Stellt euch vor, man wuerde die Koelner Ringe mit Manhatten kreuzen und die normalen Leute entfernen. Habe festgestellt, das Wechseln zwischen Fremdsprachen nicht mein Ding ist. Vorhin in Shibuya hat mich ne Hollaenderin gefragt wo ich herkomme und mein "doitsu" verwirrte sie etwas (3mal) bis ich gemerkt habe, dass die ja englisch sprach. Und meine Antwort "germany" habe ich nach ihrem "dutch" dann nochmal nach "Deutschland" geaendert......

Die letzte Bahn faehrt hier um 0.00, Shuden(終電) eben. Gestern kamen wir mit der nicht mehr ganz nach Hause und mussten einmal den Kaiserpalastpark aussen umrunden und haben uns paarmal verlaufen, da hier nach 0.00 alles ziemlich gleich aussieht. Aber da die Konbini 24/7 aufhaben, das sind grosse Kioske, wie bei uns die Tankstellenshops, aber groesser, kann man Bierdosen als Proviant nachkaufen. Leider erwarben wir zusätzlich zum Dosenbier noch einen kleinen Tetrapack Sake, wohl hauptsächlich, weil uns der Oni (Dämon) auf der Packung ansprach (bildlich gesprochen, er hat natürlich nicht mit uns geredet).

Aber unsere erste Bento-Box haben wir ja auch wegen dem Samurai gekauft.



Aber halb 3 im Bett ist nicht die beste Vorraussetzung um Morgens den Wecker, der zur Schuheinweihung leutet, wohlwollend zu begrussen. aber hilft ja nix, die 5,5 km Runde um den ganzen Park geht immer an den Parkmauern aussen rum. Das Wetter ist inzwischen sehr viel besser und 25 sonnige Grad. [*siehe spaeteren Eintrag zur Jogging-Route]

Ich muss mal mein Gepäck wiegen, hier kann man nämlich nicht nur Totessen sondern auch Todkaufen.

bis dann.