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Montag, 25. Oktober 2010

Nussige Bayern

Hier im Yokohama Shopping-Center steht ein "Nutty Bavarian" und bringt Nüsschen unter die Leute.

Bin mir nicht sicher, ob ich den Wortwitz sehr geil finden soll oder entsetzlich platt.

Jerry Lewis wird sich aber auf jeden Fall im Grabe umdrehen...

Sonntag, 14. März 2010

Fliegende Höschen (Flying panty song!)

Der Anime Sora no Otoshimono (そらのおとしもの), den ich nie gesehen habe, hat aber einen Abspann, der sehr viel bekannter ist als die eigentliche Serie.

Warum bloss? Naja, wenn fliegende Höschen nicht reichen im Internet einen Video-Buzz auszulösen, was dann?



Und es überrascht auch nicht, dass es diese fliegenden Damen-Slips nun auch in live gibt. Hier ein Video mit Bastel-Anleitung.



Wer zu dicke Finger oder einfach zu viele linke Finger für solch einen Basteleinsatz, kann sich auch einfach welche in Akihabara kaufen (das überrascht mich nun überhaupt nicht!)

Tja, was soll ich sagen? Es wird Frühling, lassen wir doch ein paar Höschen fliegen...



PS: Insgesamt ein Beitrag mit wenig Überraschungen. Aber mit vielen, vielen Höschen.

Sonntag, 16. August 2009

Getrocknete Aliens names Jenny

Weils gerade gut zum Post vorher passt: vor einiger Zeit war dieser Beitrag im Fernsehen über getrockente Aliens, die in nem Fischmarkt in der Oharai-machi Street in der Nähe des Ise Schreins in Mie rumhängen.





Es sind aber nur getrockente Geigenrochen, der lebendig ganz anders aussieht.

Von der Unterseite aber schon Ähnlichkeiten vorzuweisen hat.

Die Teile sind auch bekannt unter dem Namen Jenny Haniver und das seit 1558:

"Als Jenny Haniver bezeichnet man getrocknete und präparierte Exemplare der Familie der Rajiformes (Rochen). Die Präparationen zeichnen sich durch ihre groteske Gestaltung aus und haben so Ähnlichkeiten mit dem Wolpertinger. Die Gestaltung kennt mehrere Hauptmotive, meist sind dies Teufelgestalten, Engel und Drachen sowie andere Fabelwesen.

Die Herkunft des Namens ist nicht ganz geklärt, wahrscheinlich leitet es sich vom französischen jeune d'Anvers (Mädchen aus Antwerpen) ab. Der Name wurde dann von britischen Seeleuten zu Jenny Haniver personalisiert."


Quelle:
Japanprobe: Dried aliens in Japan
Flickr: Galerie von ~MVI~
WIKI: Jenny Haniver

Dienstag, 9. Juni 2009

Grundstücksgrenze

Wenn man einmal angefangen hat mit Architektur-Seltsamkeiten, kann man am Stück weitermachen. Hier nun ein Beispiel für die Situation, wenn man während des Häuslebauens feststellt, dass man über die Grundstücksgrenzen hinausgeplant hat auf Nachbargrundstück und nun kurzfristig 2 Meter fehlen.
Passiert hier im Video bei der Aussentreppe, am besten selber kucken:

Ist bestimmt lustig, wenn man einem im Tee hat. Oder beim Müll rausbringen.

Quellen:
Japanprobe: Badly designed building with staircase/ladder hybrid

Sonntag, 7. Juni 2009

Böse Tropfen

Nach dem politischen Einschub, hier schnell noch die Natural-Pinkel-Einlage für die sportliche Frau. Das Richtige für die Frauen, die beim Tennispiel anfangen zu tropfen.
Ich spare mir das übersetzen, daher hier im Original die Primär-Quelle Letsjapan: "Natura is aimed at new moms and women who suffer from conditions necessitating a "more/mole pad" (leak out pad). Natura also seems to target ladies who might be caused to pee by: the sudden movement of a train; being groped by a tennis instructor; stress after experiencing her grocery bag ripping and spilling dozens of potatos; or by standing up from a seated position. Natura pads are available in various sizes up to the 26cm version, which will absorb 60cc of pee."

"Together with Lady Guard, the piss prevention pill, ladies in Japan will be totally relieved of the need to pee while participating in sports and leisure activities, during long trips, working long hours without a break, sleeping, chatting at the cafe, and peeling daikon."

"Lets Japan is not aware of any products in Japan for ladies who suffer from Sudden Movement Excrement Leakage Syndrome."

Die erwähnte Pille Lady Guard hier kurz erklärt von Letsjapan "Lady Guard is the first over-the-counter medicine in Japan for alleviating frequent urination. The drug contains Flavoxate, which has been available by physician prescription in Japan since 1978. Kowa markets Lady Guard to women as convenient for long outings, travel, to enable longer concentration on work, and relief from frequent use of the toilet after going to bed."



Ich esse lieber erstmal eine Yogurette.

Quelle:
Ofizielle Produktseitef
Letsjapan: Pee pad for active women
Letsjapan: Pill For Women Keeps Pee In

Mittwoch, 3. Juni 2009

Schmale Butze

Schon oft habe ich ja die seltsamen Auswüchse der japanischen Architekten erwähnt, wirklich jedes Fitzelchen Platz zu verbauen.
In dieses Eckschränkechen-Haus hat man tatsächlich noch ein Lokal gepresst, angeblich haben 15 Gäste Platz. Im spitzen Eck bringt es das Gebäude auf stolze 83cm.


Quelle:
Japanprobe: Narrow triangle-shaped building in Japan

Thomas the Sidecar

Einen reichlich schrägen Beiwagen hat sich dieser Lokomotivführer hier spendiert:


Quelle:
Tokyo Times: Sensationally silly sidecar?

Sonntag, 12. April 2009

Frohe Ostern!

Na hier eigentlich gar nix zu suchen, ich fands nur sehr lustig: der gehäkelte, ausgeweidete Osterhase von Emily Stoneking.


Quelle:
Nerdcore: Ein gehäkelter Anatomie-Osterhase
Etsy.com: The Easter Bunny donated his body to science

[UPDATE]: Vorher gabs schon mal nen Frosch:

Donnerstag, 26. März 2009

Deja Wuff

Habe ich das nicht letztens schon mal gesehen? Das Bild kommt mir so bekannt vor. Aber es steht wieder nicht dabei, um welche Linie es sich handelt...

War das Huhn oder das Ei zuerst da?

Samstag, 14. März 2009

WAUWAU sein RUURU (ワンワンルール)

Dieses Schild in Kamakura fand ich sehr skuril, die Sprachebene habe ich auf einem Schild so noch nicht gelesen.



ぼくたちのワンワンルール also "Bokutachi no wanwan ruru" bedeutet "Unsere WauWau-Regeln". Anscheinend verspricht man sich mehr Aufmerksamkeit durch diese seltsame Überschrift, die wohl kawaii sein soll. Der Japaner hält sich eher dran (oder liest in der Schilderflut überhaupt nur noch, was das Kawaii!!-Gen triggert?). Wan Wan ist nur die lautmalerische Umschreibung des Hundebellens, wie das deutsche Wauwau.

Ich bin ja immer wieder überrascht, welche seltsamen (für das Gaijin-Auge!) Stilblüten die japanische Sprache in ihrer Alltagsverwendung hervorbringt. Denn für Kleinkinder ist das Schild wohl eher nicht.

Freitag, 13. März 2009

Obamamia und Asobashing

Japan liebt Obama, wie irgendwie die ganze Welt auch. Er hat zwar noch nichts gemacht, aber die Zustimmung und Verehrung seiner Person sind (noch?) auf dem Höhepunkt. Ob Japan jetzt energischer ist als andere Länder kann ich nicht beurteilen, ich finde aber, dass einem in japanthematischen Blogs Barack Obama sehr häufig begegnet.

Hier als Sushi:


Als T-Shirt:


Hier vor einem AMDY Pachinko-Laden in Shibuya, der gerade renoviert und zu diesem Zwecke Obama und sein "CHANGE" missbraucht ;-):




Und im Inland? Naja, das eigene Staatsoberhaupt hat sehr sehr schiefe Akzeptanzwerte (seitdem Bush aus dem Amt ausgeschieden ist, soll Aso das Staatsoberhaupt mit der geringsten Akzeptanz sein, direkt danach folgt wohl Angela Merkel mometan) und ein Schuhproblem:


Während Obama sogar in der Version "Oma" seine Fans finden dürfte:


Vielleicht färbt ja was ab:

Aber in welche Richtung?

[UPDATE]: Im Grunde ist ja völlig wurscht, was man zu dem Thema schreibt, inzwischen gibts ja schon die Obama Gummi-Puppe:



Quellen:

Chirimotsumoreba: Change has come to this pachinko parlor!
altjapan: Obama-Maki
Japanator: Let's Sushi: Obama's face is now edible
Japork: KUSOBABA OBAMA

Sonntag, 8. März 2009

Rotzfahnen und Priority Seat

Die Tokyo Metro hat natürlich weitere Poster zur Fahrgast-Erziehung ausgehangen. Die Februar-Version bittet darum, die Priority Seats doch für die Leute freizuhalten, die diese benötigen. Japan, zwar als Land der Höflichkeit bekannt, hat inzwischen ein echtes Priority Seat-Problem. Niemand hält sich dran und ich habe gehört, das Tokyo Metro schon einige Rentner angestellt hat, die den ganzen Tag im Netz auf- und abfahren, um die gesunden Leute von den Sonder-Sitzen zu verscheuchen.
Unterschwellig transportiert das Poster aber noch die Botschaft, seine Brotzeit doch in den Bergen und nicht im Zug anzuhalten.
Das ist sehr komisch, da als Kontrast dazu im Shinkansen gefuttert wird bis zum Umfallen. Jede Stunde kommen auch 2 Damen mit dem Futterstand auf Rollen vorbei und verkaufen Onigiri, Sandwichs und Bier. Aber in der U-Bahn will man das wohl nicht haben, da existiert wohl ein kleiner, feiner Unterschied.


Im März bitten die Toyko Metro darum, doch bitte die Rotzfahnen nach der Benutzung artgerecht zu entsorgen. Auch das entbehrt nicht einer gewissen Komik, ist doch Naseputzen in der Öffentlichkeit verpönt und allgemeines Schniefen und Nasehochziehen an der Tagesordnung. Aber vielleicht meint das Poster ja, man solle gefälligst in der U-Bahn auch die Nase nicht mehr putzen?



Gestern habe ich zufällig auch noch Post von einer anderen privaten Betreiber-Firma gefunden, der Tokyu Line. Diese Poster sind ganz anders und noch lustiger, aber das mit Absicht. Auch hier das Priority Seat-Beispiel: "Pflegelt euch nicht wie die Seehunde in den Sitzen!"
Die typischen schlecht-gelaunten Opas der Metro-Poster fehlen, dafür sammeln die Seehunde bestimmt viele Sympathien.



Die ersten Parodien per Photoshop sind auch schon erhältlich, ob sich jemand die Mühe gemacht hat, die Originale damit zu überkleben, sollte man mal herausfinden.

Also da hätten wir das Verbot von Telefonsex während der Zugfahrt:


Das Verbot von nennen wir es mal ruhig Home-Cooking:

Und ein Verbot von Kotzen in der Bahn, wenn man die Musik des Nachbarn zum Kotzen findet:


Auch alles sehr vernünftige Vorschläge. Vielleicht gibts ja den einen oder anderen davon demnächst auch als offizielles Poster.

Quellen:
ISAMICHA: マナー (manner)
TOKYOMETRO: Galerie aller Original-Motive

Freitag, 6. März 2009

Erdbeer Sushi (イチゴ寿司)

Dieses Fundstück zeigt eine Packung Erdbeer Sushi(イチゴ寿司) aus der Obento-Theke eines japanischen Supermarktes. Wär hätte gedacht, das in Japan auch mal der Fisch gegen Obst getauscht wird?

Mir persönlich fehlt da aber noch die Schlagsahne.

Mittwoch, 4. März 2009

Origami Hamburger (折り紙バーガー)

Das es Überlappungen von Fast Food und Origami geben könnte, hätte ich auch nicht gedacht, aber hier ist sie: das Origami Hamburger Set. Es besteht aus zwei Hamburgern, einer Tür Fritten, nem Becher Limo und dem passenden Tablett. Wer braucht da noch die fetttriefenden Originale?




Zu kaufen gibts das Ganze hier im Curiosity Shop Online:
Curiosityshoppeonline

Dienstag, 3. März 2009

Tetrapods (消波ブロック)

Japans Küsten sind besetzt. Und zwar von Tetrapoden.

So heissen diese tetraedirschen Beton-Gebilde, die an der Küste die Wellen brechen und die Wucht mindern. Zumindest in Japan hat man sie dermassen liebgewonnen, dass mancher sich auch Zuhause nicht ohne sie auskommen mag. Daher logsicherweise jetzt die Tetrapod-Kissen.

So richtig bequem sehen die Teile nicht aus, aber für Kissenschlachten sind sie bestimmt super!

QUELLE:
3YENNEWS: Tetrapod Home Invasion

[UPDATE]: Es wird immer besser mit den Tetrapoden....

Sehr geile Bilderserie, wie man sich das Wohnzimmer mit den Dingern zupuzzelt, gibts hier:
Tetrapoden überall

Sonntag, 1. März 2009

Haikyo (廃墟) - Postmoderner Tourismus

Nun aber mal wieder zur einem touristischen Thema, wenn auch ein sehr Nerdiges.
Haikyo (廃墟) bedeutet Ruine und ist ein sehr postmodernes Hobbie. Es bezeichnet den Besuch von Ruinen, verlassenen Industrieanlagen, Freizeitparks, Dörfern, Krankenhäusern und allem, was in Schutt und Asche liegt. Und das natürlich reichlich fotografisch zu dokumentieren.
In Japan scheint es da, wohl bedingt durch die Bauwut in den 80ern und späterem Bubble Burst, einiges an Orten zu geben, die man da besuchen und dokumentieren kann. Zumindest beweisen diverse Fotogalerien im Netz, dass Haikyo(廃墟) sehr beliebt ist.
Wann ich das erste mal drauf gestossen bin, kann ich gar nicht mehr genau sagen. Aber da man immer wieder drauf stösst und die Haikyo-er meist sehr gute Fotos machen, wollt ich auch mal was dazu sagen. Evtl. ist Haikyo entstanden aus der Langeweile von Fotografen, die schon alle Tempel und Events durch haben, das sollen die Historiker entscheiden. Andererseits basiert doch ein Großteil des Tourismus auf Ruinen-Besichtigen, oder? Wo wäre Thailand heute, wenn noch alles heil wäre?

Hier einige Beispiele:
a) verfallende Hallen

b) rostige Achterbahnen


c) Farikhallen


d) dachlose verlassene Bruchbuden im Wald


e) verlassene Museen



Immer im Auge behalten sollte man aber den Ausgang:


Das ist alles nur ein kleiner Eindruck in dieses Sujet. Ich empfehle wirklich die Links unten, ich habe echt nur den Gipfel des Eisberges hier angeschnitten. Vor allem Haikyo Spiral gibt einiges her!!!

Quellen & Fotos:
TOKYOTIMES: Home-cum-haikyo
JASONCOLINS: Gunma Japan Haikyo Urban Exploring!
Haikyo Spiral: Galerien
MIKESBLENDER: Haikyo! (Searching for Ruins in Japan)
MICHAELJOHNCRIST: Ruins-Gallery

Freitag, 27. Februar 2009

Rotkäppchen (赤頭巾ちゃん)

Eigentlich habe ich keine Ahnung, was ich zu diesem Werbespot schreiben soll. Ich erkenne weder den tieferen Sinn der Botschaft noch fällt mir irgendetwas Gescheites dazu ein. Am ehesten vielleicht noch : dicke Eier zum Rotkäppchen.


PS: Hat nun rein gar nichts mit dem Post weiter oben zu tun, ist aber sehr lustig und für den westlichen Intellekt viel nachvollziehbarer, trotz der umgewohnten Identifikationsfigur Raupe. Muss was mit USP zu tun haben;-):

Donnerstag, 26. Februar 2009

Bärenmagen (熊の皮)

Der Schlafsack - eigentlich ein langweiliges Dingens, es muss nur warmhalten und möglichst klein zusammenfaltbar sein. Sonst habe ich wenig darüber hinaus gehende Ansprüche an einen Schlafsack. Ich will nur Schlafen wie ein Bär.

Schlafen in einem Bär wäre aber auch nicht schlecht. Was nun möglich geworden ist, habe ich doch den Bärenschlafsack der japanischen Künstlerin Eiko Ishizawa entdeckt.

Eine grosse Alltagstauglichkeit spreche ich dem Teil aber ab.

Quelle:
3YEN: Sometimes you eat the bear and sometimes the bear eats you