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Sonntag, 7. November 2010

Fukuoka Buden-Kultur

Fukuoka ist bekannt für seine Yatai, die ich ja schon mal beleuchtet habe. Bevor ich das erste Mal nach Japan gekommen bin, dachte ich ja diese Imbiss-Buden sind viel weiter verbreitet, aber ausser vereinzelt in Parks und auf Plätzen und auf Festivals sind sie eher selten.

Die offenen Okonomiyaki/Yakitori/Takoyaki-Stände sind da um ein vielfaches häufiger.
Aber in Fukuoka gehören sie zum abendlichen Stadtbild, sobald es dunkelt werden die Zelter quasi aufgeschlagen und die Kanal-Promenaden werden zur Fressmeile.

Da kann man zum Fotografieren hingehen und endet trotzdem auf einem der Sitze, weil man sich der tollen Atmosphäre nicht entziehen kann und doch dort das Abendessen einschiebt.

Ist ja nicht schlimm, schmeckt super.

Manche der Buden sehen aus als seien sie seit den 70ern mit derselben Ausstattung im Einsatz. Bin mir auch nicht sicher, wie lukrativ so eine Yatai ist. Einerseits sind sie schon was klapprig, andererseits sind die Preise nicht billiger als in irgendeiner normalen Kneipe. Und kurz-vor-Obdachlos wirken die Betrieber auch nicht.

Innen haben meistens bis zu zehn Gäste Platz, oft kann man zwischen Oden, Ramen und allerlei Spiesschen wählen, aber das wechselt von Bude zu Bude natürlich. Das Bier ist natürlich gut gekühlt. Wer in Fukuoka Zwischenstation macht, sollte auf jeden Fall mal yataien.

Montag, 25. Oktober 2010

Milchfluss in Takayama (高山市)

Heute abend Regen in Hida Takayama. Was soll man da machen? Habe weitere Nachtstudien am Flüsschen gemacht, der auf diesen Bildern hier sehr milchig aussieht mit 15 Sekunden Belichtung.

Bei Regen mit dem Schirm zwischen Kinn und Schulter geklempt, ne Kamera auf nassen Boden, auf den man sich extrem ungern knien möchte, die Kamera mit dem Gorilla Tripod zu plazieren und dabei noch zu zielen, ist echt ein Kunststück.

Hier waren die 15 Sekunden viel zu lan, um mir die Dame, die den Bürgersteig von links nach rechts durchmaschierte auch nur als Ghost aufs Bild zu bannen. Nächstes mal lieber was kürzer. Die roten Rücklichter streifen aber sehr schön, wenn auch etwas dünn.

Samstag, 23. Oktober 2010

Zōshigaya Night (雑司が谷ナイト)

Die ersten beiden Nächte bin ich erstmal in Zōshigaya(雑司が谷)eingerückt. Wollte nur noch mal eben vor dem Schlafengehen raus vor dir Tür, da ich die Kamera mit hatte, hats was länger gedauert.
Es ist erstaunlich, was mit nem Fisheye und 10 Sekunden Belichtung so alles an ner völlig normales Strassenecke rauskommen kann:


Okay, das dritte hier hab ich was abgedunkelt. Das war nämlich bissl überbelichtet:

So, jetzt aber Bettpfanne...ähhh... Bettruhe.

Achja, die Bilder sind von 22:30 Uhr, dunkel aber Vollmond. Gemacht ohne Stativ(!!!!!) aber abgestützt.

Dienstag, 28. April 2009

Tag 1: Ikebukuro im Dunkeln

Da Kazusa morgen früh raus muss und ich nach meinem ersten Tag in Tokyo auch etwas erschöpft und durch den Monjayaki auch reichlich voll gefuttert, machen wir heute nix mehr. Also zurück nach Ikebukuro, mal schauen, ob das Ryokan auch im Dunklen noch genauso leicht zu finden ist, wie am Tage im prallen Licht des japanischen Frühlings.

Aber zuerst einmal im Bahnhof aus dem falschen Ausgang raus und ein paar Eindrücke von Ikebukuro bei Nacht.


Jetzt hab ich das hier getippt und stelle fest, dass die Bilder wesendlich weniger hergeben als vorher vermutet und ich auch viel weniger geschossen habe als angenommen.... Ich schiebe es mal auf den Jetlag, die Uhrzeit und den vollen Magen.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Umeda (梅田) bei Nacht

Umeda (梅田) ist hauptsaechlich bekannt als Shopping-Viertel: drei der groessten Department Stores Osakas (Hanshin, Hankyu, and Daimaru) sind hier, zusaetzlich noch einige Shopping Malls wie Diamor Osaka, HEP Five, HEP Navio, und Whity Osaka.
Hier entstanden meine Blog-Eintraege
zum New Muenchen http://tenkygaii.blogspot.com/2008/04/europa-in-japan-neu-muenchen.html,
dem Osaka Riesenrad http://tenkygaii.blogspot.com/2008/03/osaka-von-oben.html , dem Umeda Sky Building mit dem Floating Garden http://tenkygaii.blogspot.com/2008/04/umeda-sky-building-flowting-garden.html und meine Ueberfressen im Kaiten Sushi-Episode http://tenkygaii.blogspot.com/2008/04/ueberfressen-beim-kaiten-sushi.html.

Der Name Umeda bedeutet "Pflaumen Feld". Urspruenglich wurde es aber "begrabenes Feld " (埋田), weil hier in den 1870er Jahren Felder fuer den Bau des Bahnhofs eingeebnet wurden. Warum man den Namen geaendert hat, ist nicht bekannt, die Meinung tendiert aber dazu, das es wegen der negativen Konnotaion gewesen sein muss.

Hier ein paar Impressionen aus Umeda im Dunkeln:






Hier nochmal das Riesenrad auf dem HEP Five:

Freitag, 18. April 2008

Nachtbaustelle

In Japans Metropolen ist der Platz im Verkehr sehr rar. Daher werden, sofern moeglich, Baustellen oft nur Nachts hochgezogen und sind am Morgen wieder verschwunden, wie hin mitten in Tokyo.

Das hat den Vorteil, das der Verkehr nicht behindert wird. Alles kann man natuerlich nicht so durchziehen, aber diese Nachtbaustellen sind beliebt bei Leuten, die dringend Geld brauchen. Und wenn es nur eine Stelle als Lampenschwenker ist.

Montag, 14. April 2008

Riesenrad bei Nacht

Am Riesenrad neben dem Kaiyuukan ist es Nachts sehr schoen und irgendwie auch im April weihnachtlich. Nachdem gestern abend gerade als ich die Kamera ausgepackt hatte, zur Nachruhe ausgheknippst wurde, bin ich heute frueh genug.



Dienstag, 25. März 2008

Hanatouro

Das Hanatouro ist ein Fruehlingsfest im Osten Kyotos, an dem Abends einige Sehenswuerdigkeiten, Schreine und Tempel bei Einbruch der Dunkelheit mit Lampen dekoriert werden.

Das scheint ein echter Touristen/Magnet zu sein, denn es war rappelvoll. Zum Glueck war ich nicht alleine, sondern hatte Michiko als Guide dabei. Aber trotzdem mussten wir uns an jeder Ecke wieder durchfragen.

Aber leider hab ich die richtige Methode fuer Nachtfotos noch nicht raus, bei der langen Belichtungszeit, verwackele ich fast automatisch.

Hier der Aufstieg zum Kiyomizu-Dera:

Montag, 23. April 2007

Shinjuku (新宿) bei Nacht

Shinjuku(新宿) bei Nacht ist wohl eine der klischeehaftesten Darstellungen von Japan im Ausland, aber wer bin ich, diese Beduerfnisse nicht auch zu bedienen.




Sonntag, 22. April 2007

Wochenende (週末)

Heute war der erste Tag zu Viert (Hiro und Mayu sind heute zu uns gestossen). Morgen wirds dann mal ein Sechsertag, mal schauen.

Leider hat dieser Mac hier kein Laufwerk, an das ich drankomme, daher bildlos.
[*Nachtrag des Editors: mit Bildern]


Heute gabs erst Akiba (秋葉原), der Technik-Manga-Anime-Nerd-Otaku-Stadtteil. Da gibs gar keinen Koelner Vergleich zu. Vor dem Bahnhof standen einige Bands, die abwechselnd gespielt haben.


Auch ne Band namens "meine meinung", die aber kein Deutsch konnten, wir ich mal erfragt habe. Und die Uebersetzung ihres Bandnamens hat die Saengerin auch nicht wirklich interessiert. Oder hatte die Angst? Auf jeden Fall kein Interesse an meiner Meinung.



Beim Hotel um die Ecke gibs uebrigens eine "Gruene Allee", wer weiss warum die so heisst.

Dann waren wir im Kuechenartikel-Viertel wo es auch einige Laeden gab, die die Plastikessen verkaufen, die hier ueberall in den Schaufenstern der Lokale stehen. Allerdings sind die Plastikversionen teurer als das entsprechende Originalessen. Naja haelt ja auch laenger.




Abends gabs in Shibuya, da ist diese beruehmte 5 eckige Kreuzung, die bei Gruen von Menschen ueberannt wird. Stellt euch vor, man wuerde die Koelner Ringe mit Manhatten kreuzen und die normalen Leute entfernen. Habe festgestellt, das Wechseln zwischen Fremdsprachen nicht mein Ding ist. Vorhin in Shibuya hat mich ne Hollaenderin gefragt wo ich herkomme und mein "doitsu" verwirrte sie etwas (3mal) bis ich gemerkt habe, dass die ja englisch sprach. Und meine Antwort "germany" habe ich nach ihrem "dutch" dann nochmal nach "Deutschland" geaendert......

Die letzte Bahn faehrt hier um 0.00, Shuden(終電) eben. Gestern kamen wir mit der nicht mehr ganz nach Hause und mussten einmal den Kaiserpalastpark aussen umrunden und haben uns paarmal verlaufen, da hier nach 0.00 alles ziemlich gleich aussieht. Aber da die Konbini 24/7 aufhaben, das sind grosse Kioske, wie bei uns die Tankstellenshops, aber groesser, kann man Bierdosen als Proviant nachkaufen. Leider erwarben wir zusätzlich zum Dosenbier noch einen kleinen Tetrapack Sake, wohl hauptsächlich, weil uns der Oni (Dämon) auf der Packung ansprach (bildlich gesprochen, er hat natürlich nicht mit uns geredet).

Aber unsere erste Bento-Box haben wir ja auch wegen dem Samurai gekauft.



Aber halb 3 im Bett ist nicht die beste Vorraussetzung um Morgens den Wecker, der zur Schuheinweihung leutet, wohlwollend zu begrussen. aber hilft ja nix, die 5,5 km Runde um den ganzen Park geht immer an den Parkmauern aussen rum. Das Wetter ist inzwischen sehr viel besser und 25 sonnige Grad. [*siehe spaeteren Eintrag zur Jogging-Route]

Ich muss mal mein Gepäck wiegen, hier kann man nämlich nicht nur Totessen sondern auch Todkaufen.

bis dann.

Freitag, 20. April 2007

Sensōji (浅草寺) bei Nacht

Nachdem uns Mayumi mit unserem Gepaeck zum Bahnhof geschafft hat, sind wir nach Asakusa gefahren, wo wir als erstes mal ins Capsule Hotel einchecken (siehe naechsten Beitrag).
Danach gehts wieder raus in die Nacht (naja, es ist 21.15 Uhr) und Asakusa angeschaut.

Leider finden wir keine Kneipe, die so einladend aussieht, das wir uns rein trauen wuerden. Aber in der Naehe ist der Sensōji (浅草寺), der auch Nachts einiges hermacht.
Er ist Tokyos groesster Buddhistischer Tempel und tagsueber ein Touristenmagnet.




Ich habe irgendwo gelesen, das Japan das einzige Land der Welt ist, das es sich leisten kann, so viele Sehenswuerdigkeiten nachts unbewacht zugaenglich zu lassen, da der Japaner, selbst wenn er nicht daran glaubt, trotzdem den Tempeln und Schreinen soviel Respekt entgegen bringt, das kaum Unfug getrieben wird. Ich bin sicher, in Deutschland waere sehr schnell alles voller Grafitti oder ausgeschlachtet.

Dienstag, 17. April 2007

Naechtlicher Rueckweg

Nach dem Kino sind wir, da wir das Bahnfahren für den Tag leid waren, zu Fuss zum Ryokan zurück spaziert. Auf dem Weg lag ein kleiner Schrein mit nem Park und See daneben, der auch Nachts frei zugänglich war.


Und weder Park noch Schrein war von Skatern und oder jugendlichen Trunkenbolden belagert. Japan ist irgendwie tatsaechlich anders.