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Sonntag, 13. September 2009

Herbstreise

Tja, wer hätte das gedacht. Dieses Herbst gehts noch einmal für 10 Tage nach Japan, aber diesmal nur nach Tokyo und keine Rundereise. Und diesmal zu zweit und mit reserviertem Hotel für die gesamten 11 Nächte.
Erst haben wir noch überlegt, ob ein Hotel direkt nebem dem Shinjuku Bahnhof gelegen nicht zu laut ist, aber dann hat es doch den Zuschlag gekriegt.


Aber diesemal gibts mal keine Sakura-Blütenschauen sondern buntes Herbstlaub.

Nachtrag: Hier das Zimmer hier in diesem Video sieht meinem von Aufteilung und Aussicht her ziemlich ähnlich:

Sonntag, 7. Juni 2009

U-Bahn - Fahrgasterziehung

Da sich das verhalten in Tokyos U-Bahnen noch nicht genug gebessert hat, hier ein Sammel-Update der neuen Poster seit dem letzten Mal:

April:

Mai:

Juni:


So langsam gehen der Metro die Ideen aus, oder?

Freitag, 5. Juni 2009

Jugendliche sind wie Mücken

Dass Deutschland ein Land der Kinderhasser sei, hört man ja oft. Japan hingegen hasst weniger die Kinder (wahrscheinlich wegen der Kawaiiness!) sondern schiesst sich auf die Teenager ein.
Der Kita-Shikahama Park in Tokyo scheint sich des Nachts bei jugendlichen Rum- und Abhängern einer ziemlichen Beliebtheit zu erfreuen. Wegen der anhaltenden, nächtlichen Lärmbelästigung wurde zu neuartigen, innovativen aber auch ein wenig unglaublichen Gegenmitteln gegriffen. Der Anti-Teen-Buzzer, genannt "The mosquito".
Der stösst nun im Park auf einer 18 Kilohertz-Frequenz abschreckende Summgeraüsche aus, die das menschliche Ohr nur im Alter von um die 20 Jahre wahrnehmen kann. Später büssen wir die Fähigkeit diese Frequenz hören zu können wieder ein. Der Mosquito wird nachts ab 11.00 Uhr den Park beschallen. Man erhofft sich neben dem Zurückkehren der Nachtruhe auch einen Rückgang der Sachschäden, im Jahre 2008 beliefen sich diese auf 700,000 yen (nach heutigen Kurs: 5126 Euro) an zerstören Parkbänken, Fenster und Toiletten.
Hier der Videobericht zur Inbetriebnahme des Buzzers:


Aber es ist wohl nach hinten losgegangen.
Ne Woche später geben sich die Buzzer-Touristen im Park die Klinke in die Hand. Das Medienintresse hat zu einem neue Volkssport "Hörst Du es?" geführt.

Aber selbst wenn ganze Grossfamilien nachts im Park auftauchen, um ihr Gehör zu testen, müssen sie dabei ja logischerweise leise sein.
Also zumindest ein kleiner Teilsieg für die Anwohner.



Quellen:
Japanprobe: Mosquito noise maker will annoy young people
Japanprobe: Annoying mosquito buzzer draws tourists

Montag, 16. März 2009

Tokyo Marathon Live Stream

Jetzt habe ich auch eine iPhone-Post. Tut mir leid. Aber ein Lauf-Nerd namens Joseph Tame läuft beim Tokyo Marathon mit und hat sich sein iPhone auf die Stirn geklebt und will den ganzen Lauf streamen. Das muss ich ja nun wenigstens erwähnen.

Hier der Testlauf vom gestrigen Sonntag, von Shinjuku zum Kaiserpalast:

So, mehr sag ich nicht.

Da der arme Kerl weltweit in Blogs geklatscht wurde, hier seine Reaktion:


Quelle:
The daily mumble: iPhoning Japan Presents: Live-streaming the Tokyo Marathon with an iPhone strapped to my forehead

Donnerstag, 12. März 2009

Kappabashi (合羽橋)

Kappabashi(合羽橋) ist ein Strassenzug in Tokyo zwischen Ueno und Asakusa, der die Anlaufstelle Nummer eins für Küchenartikel und Restaurantbedarf. Das "Kappa" im Namen ist zwar nur ein Homophon zu dem berühmten Yōkai, aber der Gleichklang wird gerne ausgeschlachtet. Gibt es ein besseres Aushängeschild?

Am Anfang der Ladenkette grummelt dieser Riesen-Chefkoch-Koch vom Dach des Niimi-Gebäudes. Dieser Koch würde zwar auch ein gutes Maskottchen für die ganze Gegend abgeben, aber gegen den Kappa kommt er nicht an:


Es wurde sogar eine goldene Statue aufgestellt, die allerdings mit den überlieferten 130 cm Körpergröße bricht und den lieben Kappa auf menschliches Maß streckt.
Es existiert die Geschichte aus der Gründungszeit der Kappabashi, was Kappa-Brücke bedeutet: der Erbauer der ersten Bücke soll einen Regencape getragen haben und die Arbeiter, die ihm beim Bau geholfen haben, sollen allesamt Kappa gwesen sein. (!) Das klingt ja ziemlich dämlich und ist gerade deshalb wohl wahr.




Aber eigentlich geht man nicht nach Kappabashi, um sich Kappa-Geschichtchen anzuhören sondern wegen der Plastik-Essen. Die werden nämlich in Kappabashi zuhauf angeboten. Was nicht verwundert, ist die Strasse doch voll mit Läden für Restaurant-Bedarf.

Pervers gestapelte Burger und lebensgrosse Krabben, alles was das Plastikherz begehrt.

Wie bei Ikea, irgendjemand kommt immer kucken:

Und schliesslich ne Riesensau und Brot im Schaufenster:


Quelle:
WIKI: Kappabashi-dori

Donnerstag, 29. Januar 2009

Verkehrsumleitung (迂回路)

Bei einem 30 Tausend-Teilnehmner Sportevent, ist der Planungsaufwand natürlich enorm. Vor allem, wenn der Lauf die Innenstadt Tokyos vermutlich lahmlegt. Daher ist jetzt schon (!) die Verkehrsumleitungsplanung veröffentlicht worden.



Eine Erleichterung dürfte aber sein, dass man viel des Verkehrs auf die (Hoch)-Schnellstrassen schicken kann, ein grossflächiges Umfahren von Kanda etc. also problemlos möglich wäre.

Allerdings habe ich keine Ahnungen, wie es mit den Abfahrten aussieht. Vielleicht hält es auch die Abgase 25 Meter oberhalb der Strecke, wer weiss?



Durch die Zeitverschiebung findet der Marathon allerdings um 3.00 Uhr nachts (Deutsche Zeit) statt, also eher so:

Tokyo Highways at night by Zastavki.com
(1600 x 1200 - 396 KB)


Das Komplett-PDF gibts hier: PDF: Traffic

Ich bin ja mal gespannt.

Montag, 26. Januar 2009

Matt ist auf der Yamonote

Einer der sympatischeren Internet-Berühmtheiten war ja Matt von "Where the hell is Matt?".

Wiki: "Matthew „Matt“ Harding...begab sich, angeregt durch einen Kollegen, von seinen Ersparnissen auf eine Weltreise. Dabei ließ er sich an den unterschiedlichsten Orten filmen. Nachdem eine erste Version seines Films bereits 2005 einige Aufmerksamkeit erregte, sponserte ein Kaugummihersteller eine weitere Reise. Harding beschloss, dass "sein schlechter Tanz eigentlich uninteressant sei und dass andere Leute doch viel besser schlecht darin sein könnten" und nutzte die Kontakte, die er bereits in aller Welt hatte, um Leute zum gemeinsamen Tanz einzuladen."

Hier eines der Beispiel-Videos:


Ein Matt-Epigone hat sich nun die Einzelnen Bahnhöfe der Yamanote-Linie in Tokyo vorgenommen und hopst ähnlich ungelenk wie sein Vorbild:


QUELLE:
JAPANPROBE: Yamanote Dance
Wiki: Where the hell is Matt?

Donnerstag, 22. Januar 2009

Tokyo Marathon Streckenverlauf

Selbst auf die Gefahr hin, dass es niemanden sonst interessiert: ich habe den Streckenverlauf in Google Maps gefunden.

View Larger Map

Der runde, grüne Fleck zwischen Becher 2 und 3 ist der Kaiserpalast, da wo die nackten Briten baden.

Freitag, 2. Januar 2009

Touristen sind Schweine

In Japan, dem Land des freundlichen Umgangs miteinander, scheinen die Touristen in letzter Zeit es arg zu übertreiben.
Der König der unliebsamen Touristen erzürnte ja im Oktober erst die Gemüter als er seinen nackten Hintern im Kaiserpalast-Graben badete und stundenlang mit der Polizei stritt und wieder ins Wasser sprang. Ich berichtete hier davon.
Ende November gabs schon wieder Ärger mit dem verdammten Gaijin-Pack. Der berühmte Fischmarkt Tsukiji, der in wirklich jedem Reiseführer zu Tokyo erwähnt wird, ist genervt von den vielen störenden Touristen, die die Fischauktionen behindern.
Zur Weihnachts- und Neujahrszeit sollte daher der Markt für Touristen gesperrt werden. Man kann ja dazu stehen wie man will, aber eines der Videos aus dem japanischen Fernsehen ist echt unglaublich, bzw. das Verhalten einiger Touris dort. Der Markt ist nun keine eigens für den Fremdenverkehr abgehaltenen Veranstaltung oder Themenpark, sondern ein normales Stück lokaler Infrastruktur, die freundlicherweise die Gäste aus dem Ausland zukucken lässt. Bin mal gespannt, ob nach den Feiertagen der Tsukukiji wieder komplett die Pforten öffnet oder diese dauerhaft geschlossen bleiben. Hier das oben erähnte Video mit einem ganz famosen Assi-Touristen:

Douche
Hochgeladen von PFKTE2


Und jetzt ganz frisch fangen die Geisha an. Die Geisha im Gion-Distrikt in Kyoto haben es satt, auf Schritt und Tritt forgrafiert zu werden oder ihren Fussweg dauernd für Gruppenfotos unterbrechen zu müssen. Dieses Generve sind sie aber teilweise selber schuld, sind doch Geisha-Bilder auf wirklich JEDEM Kyoto-Flyer und Touristen-Poster vertreten und mit diesen Bildern wird Kyoto ja gerade von den Molochen Tokyo und Osaka abgegrenzt. Überrascht nicht wirklich, dass nun auch jeder dort hinrennt. Und dieses Bild beweist: Ja, auch ich habe mal welche geknippst.

Aber es scheint mir, dass inzwischen auch das Ballermann-Klientel Japan für sich entdeckt hat. Man erkennt sie zwar nicht alle so schnell wie ihren nackten König aber sie sind da.
Mach Dich auf was gefasst, Japan, wenn erstmal die Eimer ausgepackt werden.

Quellen:
Japanprobe: Foreign tourists annoy Geisha in Kyoto

Japanprobe: Outrageously rude foreign tourists at Tsukiji fish market

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Schwarzes Viertelpfund

Um die Einführung des Quarter Pounder in Japan geht MacDonalds einen eigenen Weg. In Shinjuku und Omotesando, zwei der trendigen Stadtteilen Tokyos wurden die vorhandenen "normalen" MacDonalds-Filialen eingestampft und durch knallschwarze Ladenlokale ohne MacDonalds-Logo wiedereröffnet.





Die MacDonalds-Quarter Pounder-Webseite kommt allerdings nicht ohne das obligatorische goldgelbe Fritten-M aus:


Die beiden Filialen waren aber nur die ersten Beiden, diese Liste weist schon weitere Präfekturen aus:


[UPDATE] Wohl zu lange gewartet. Inzwischen sind die schwarzen Läden mit fettem gelben Fritten-M ausgestattet, wie Cscoutjapan meldet!




Quellen:

Cscoutjapan: Virales Fast Food: Erste Quarter Pounder Restaurants eröffnen in Japan
Neil Duckett: Quarter Pounder Opens In Shibuya & Omotesando
Greeneyed Geisha: Royale wit cheese hits tokyo
Cscoutjapan: Neuer Markenauftritt für Tokios Quarter Pounder Shops

Bilder: Neil Ducket

Montag, 1. Dezember 2008

Nochmal Anime Fair

Die Bilder sind nicht von mir, aber es gab anscheinend doch noch einige Ecken den Anime Fair, die ich nicht abgelichtet hatte. Tja, daher und wegen der großen Beliebtheit nochmal ein Nachschlag an Figuren, Werbestände und Showbühnen. Leider diesmal gar keine Hostessen zu sehen.
Dafür aber ein Sortiment an Anime Figuren:

Austellungs-Motorräder:

Seltsame mannsgroße Bärchen:

Und einige Eindrücke zur Halle:





Mittwoch, 26. November 2008

Affenalarm in Shibuya

Seit August wird mitten in Tokyo in Bahnhöfen immer wieder ein Affe gesichtet. Die Polizei ist auf Trab, ihn endlich einzufangen; aber bisher ohne Erfolg.

Am 20.August wurde der Makabe-Affe mitten in der Shibuya Station entdeckt. Bei Versuchen, den Affen mit Netzen einzufangen, haben sich die Bahnangestellen und die zusätzlichen Koban-Samurai nicht mit Ruhm bekleckert. Aber die Koban-Mannen sind ja auch letztens fast daran gescheitert, den Nackten Briten am Kaiserpalast einzufangen.
Naja, jedenfalls ist der Affe entkommen und wird seitdem immer wieder gesichtet.
Seitdem wird er Shibuya-Affe genannt. Auch dass er einen Polizistenhelm entwendet hat, sorgt für Frohsinn.


So hat Japan momentan halt seinen eigenen Problem-Bären, wie es scheint. Zumindest ist der oder sind die Affen bislang noch nicht gefangen, und es gibt sogar Karten der Sichtungen mit der Theorie, der Affen müsse sich mit der Yamanote Loop Line fortbewegen:


Eigentlich ja viel Lärm um Nichts, aber wenn man dieses Video von dem Shibuya-Vorfall betrachtet, ist es wohl eher sehr sehr viel Lärm um Nichts und erinnert in der Kameraführung etwas an Cloverfield:


Inzwischen scheint der Affen-Terror in Shibuya ausgeartet zu sein, eine eigene Affen CSI ist massgeblich an den Ermittlungen beteiligt.

Die genaue Identität und genau Anzahl der Affen ist noch nicht geklärt.


Es gibt sogar schon T-Shirt zum Shibuya Affen

Mehr Informationen über den Shibuya Affen

Dienstag, 25. November 2008

Tokyo Marathon 2009

Als glücklicher Gewinner der Tombola um die begrenzen 30.000 Startplätze kann ich nun hier verkünden: Ja, ich bin dabei, das Geld ist angewiesen, endgültig drin.

Die Strecke geht im Zickzack durch Tokyo, Start ist in Shinjuku und das Ziel in Odaiba:


Hier einige Eindrücke vom letzten Jahr:



Tja, einziger Wehmuts-Tropfen ist, dass ich dann den ganzen Winter hindurch im Training bleiben muss, um am 22.03.09 nicht allzu ausgemergelt in Odaiba anzukommen.
Denn direkt im Anschluss gehts dann weiter mit Futter-Urlaub.

Mittwoch, 12. November 2008

Japans ältester Zug

Japans ältester Zug fährt am 17.Januar zum letzten Mal. Er war im Einsatz seit 1936 und wegen seiner grossen Ähnlichkeit mit Moomin hatte er den Spitznamen "Moomin Train".
Er wurde aber schon längere Zeit nur noch für besondere Anlässe aufs Gleis geschickt, Alters-Teilzeit sozusagen. Inzwischen gehen den Technikern die Ersatzteile für Reparaturen aus und die Techniker selber in Rente.



Die letzte Fahrt wird von Ueno/Tokyo nach Yokokawa/Gunma sein.

Quelle: ASAHI SHINBUN:: 'Moomin' locomotive set to retire

Dienstag, 4. November 2008

Sporturlaub

Da drei Wochen im Land der Nudelsuppen und Fliessband-Lokale schnell zu einem Futter-Urlaub ausarten, das nächste Mal daher ganz anders. Da der Tokyo-Marathon nächstes Jahr vom Februar in den März verlegt wurde, bot der sich gut als Alternative zum rein gaumengelenkten Reiseplanung an.

Also Hinfliegen, Jetlag verdauen, Marathon, anschliessend 2,5 Wochen Futtern. Das klingt doch sehr nett. Die Strecke verläuft lustigerweise an fast allen Plätzen vorbei, die ich im ersten Jahr in Tokyo besichtigt habe.

Hier die Strecke im Detail

Da der Tokyo-Marathon trotz seiner 30000 Startplätze heiss umkämpft ist, werden am Ende der Anmeldephase die vefügbaren Plätze unter den Teilnehmern verlost.
Letztes Jahr waren es 110000 Bewerber, die Chancen sind also nicht gerade hoch.

Tja, dieses Jahr sind es laut Pressemitteilung sogar schon 223000 Bewerber, es wird also eine sehr unwahrscheinliche Variante, aber ich wollte es trotzdem mal hier erwähnen, da es zur regulären Urlaubsvorbereitung gehört. In zwei Wochen ist die Startplatz-Tombola.

Sonntag, 2. November 2008

Grüner Tee Windbeutel

Im Tokyo Tower sind im Erdgeschoß auch jede Menge Läden und die übliche Touristen-Meile. Als wir dort waren, habe ich diesen Windbeutel getestet. Die Sahnefüllung war in der Geschmacksrichtung "Grüner Tee".

Der erste Bissen schmeckt noch interessant, danach wurde jeder Bissen schwieriger.
Fazit: Total nicht mein Fall.

Freitag, 31. Oktober 2008

Halloween

Pünktlich zu Halloween hat nun auch der Spiegel die verkleideten Yoyogi-Lolitas entdeckt.

Quelle im Spiegel: LOLITA-SZENE IN TOKIO: Jeden Sonntag Halloween

Was sich da am Wochenende im Yoyogi Park oder auch in Harajuku knubbelt, trifft man natürlich auch an den Wochentagen im ganz normalen Strassenbild. Allerdings nicht als extrovertiertes Selbstdarsteller-Sortiment, sondern als Alltags-Kleidung.
Die können ja nicht alle in einer Cosplay-Kneipe arbeiten.

Ich habe ab und an, wenn ich gerade die Kamera in der Hand hatte, mal draufgehalten.




Eine bessere Auswahl ergibt allerdings eine einfache Google-Bildersuche nach "harajuku"

Dienstag, 28. Oktober 2008

Hikarigaoka (光が丘)

Das Gebiet des heutigen Higarigaoka Parks war früher ein Testgebiet und Militärflughafen. Nach dem 2. Weltkrieg an die Amerikaner abgetreten, wurde es erst 1973 an Japan zurückgegeben, die daraufhin beschlossen, hier einen Park anzulegen. 1981 folgte dann das Wohngebiet, heute eines der größten und höchsten Wohnsiedlungen Tokyos. Wenn mich mein Japanisch nicht völlig im Stich lässt, bedeutet Hikarigaoka "Licht Hügel", es scheint doch wohl oft die Sonne.

Der Bahnhof Hikarigaoka (光が丘駅) ist der Halt E38 der Linie Toei Ōedo und liegt (ab hier nun Nerd-Info!) 11,9 Meter unter der Erde und ist damit die Station der Toei Ōedo, die der Oberfläche am Nähesten liegt. Mit anderen Worten ist Hikarigaoka nach oben die Höchste und nach unten die Flacheste!

Direkt am Ausgang liegt ein grosser Department-Store, der sogar eine kleine Videotheken-Ecke hat.


Hier das eigene E-Werk der Siedlung:

Bei gutem Wetter kann man vom Balkon aus den Fuji sehen:

Da ich im Park nur einmal Nachts war, siehe hier:
http://tenkygaii.blogspot.com/2008/04/hikarigaoka-nacht-hanami.html.
Da inzwischen meine Kontaktperson(;-)) aus Hokarigaoka weggezogen ist, werde ich hier wohl nicht nochmal hinkommen.