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Dienstag, 22. Mai 2012

3 Wochen Japan März 2009 - der grosse Essen-Post - Teil 2

Wie lange lag das denn hier unveröffentlicht rum? Ist ja peinlich..

Yakisoba-Brötchen, matschig und fettig:

Rührei mit Bacon-Brötchen, noch fettiger aber weniger matschig. Kann man beides essen, müssen aber nicht. Kostet je nach Uhrzeit auch Ueberwindung.

Fritiertes zum Einpacken (hier Supermarkt auf Yakushima, wo man sich für die grosse Wanderung eindeckt)

Nüsschen und Orangensaft. Beides vom örtlichen Erzeuger.

Vom örtlichen Erzeuger im Hostel auch ein Gratis-Verpflegungs-Teller auf dem Bierkühlschrank:

Ein bisschen Yakiniku zu Abend, erquickend und labend.

Ohh, was war das noch. Hhmm, eine Spezialität in Kumamoto... aber lecker.

Kumamoto Karashirenkon (辛子蓮根)

Kumamoto Basashi (馬刺し) - rohes Pferdefleisch:

Ramen mit Erdnusssosse (hey, 5 S - fast am Stück), Jörg steht aber drauf.

Bier aus der neuen Welt? Oder für die neue Welt? Wo war das noch? Irgendein Supermarkt, wo ich nur durchgelaufen bin als Abkürzung oder so.

Frietierte Supermarkt-Theke

Yakushima Spezialität: Fliegender Fisch Suppe.

Totoro-Schokokuchen in den Bergen. Jamjam.

Irgendein Lunch-Setto.

Sonntag, 7. November 2010

Fukuoka Buden-Kultur

Fukuoka ist bekannt für seine Yatai, die ich ja schon mal beleuchtet habe. Bevor ich das erste Mal nach Japan gekommen bin, dachte ich ja diese Imbiss-Buden sind viel weiter verbreitet, aber ausser vereinzelt in Parks und auf Plätzen und auf Festivals sind sie eher selten.

Die offenen Okonomiyaki/Yakitori/Takoyaki-Stände sind da um ein vielfaches häufiger.
Aber in Fukuoka gehören sie zum abendlichen Stadtbild, sobald es dunkelt werden die Zelter quasi aufgeschlagen und die Kanal-Promenaden werden zur Fressmeile.

Da kann man zum Fotografieren hingehen und endet trotzdem auf einem der Sitze, weil man sich der tollen Atmosphäre nicht entziehen kann und doch dort das Abendessen einschiebt.

Ist ja nicht schlimm, schmeckt super.

Manche der Buden sehen aus als seien sie seit den 70ern mit derselben Ausstattung im Einsatz. Bin mir auch nicht sicher, wie lukrativ so eine Yatai ist. Einerseits sind sie schon was klapprig, andererseits sind die Preise nicht billiger als in irgendeiner normalen Kneipe. Und kurz-vor-Obdachlos wirken die Betrieber auch nicht.

Innen haben meistens bis zu zehn Gäste Platz, oft kann man zwischen Oden, Ramen und allerlei Spiesschen wählen, aber das wechselt von Bude zu Bude natürlich. Das Bier ist natürlich gut gekühlt. Wer in Fukuoka Zwischenstation macht, sollte auf jeden Fall mal yataien.

Mittwoch, 15. September 2010

Air Yakiniku (エア焼肉)

Yakiniku(焼肉) ist eigentlich eine aus Korea geklaute Tischgrill-Spezialität.


Aber in Zeiten der Krise verzichten die Menschen wohl als erstes auf die Luxusgüter und dazu zählt Fleisch in Japan, dem Fisch-Land Nummer 1.
Ein Beispiel, wie man auch ohne Fleisch ein schönes Yakiniku veranstalten kann, wird hier gezeigt. Mehr möchte ich auch gar nicht dazu sagen, außer jedem den Klick zum Air Yakiniku zu empfehlen:

Hier gehts zum Air Yakiniku


Quelle:
3YENNEWS: Air BBQ

Montag, 15. März 2010

Der grosse Essen-Post - Teil 1

Jetzt wird dieser Blog mal kurz zur Kochsendung. Der Speisen diverser Köche, quer durch Japan. Hier eine Auswahl aus dem März 2009:

Fugu in Beppu:

Geschmacklich bis auf den leicht brennenden Nachgeschmack des Gifts hat dieser Fisch nix zu bieten. Aber nur in Beppu wird der Kugelfisch mit der Leber serviert, die neben der Giftdrüse sitzt und daher ausserhalb von Oita-ken nicht mit verkauft wird. Habe ich zum Glück erst hinterher erfahren.

Ein Bento unterwegs:

Hier gibts nix besonderes zu kommentieren. Viel Mayo - viel fritiertes.

Thunfisch-Steak in Beppu:

Sehr sehr lecker, eine Spezialität auf der Speisekarte. Zumindest hats mit der Kellner empfohlen.

Süsskartoffel auf der Beppu-Höölen-Tour:

Als Snack zwischendurch bestimmt gesünder als ne Stulle und ne Krakauer auf die Hand. Auf jeden Fall ähnlich sättigend.

Ei aus der Hölle (eine der Höllen von Beppu):

In heisser Schwefelquelle gekochtes Ei. Durch den Schwefel in höllischen Beige-Braun.

Ramen mit Hühnchen in Oita:

Nichts besonderes, ausser das Hühnchen drin ist.

Weisse Ramen aus Kumamoto:

Schon eher was besonderes, weil sie Weiss sind;-)

Tentakeln am Stock:

Imbiss in Kumamoto, zur Hanami am Schlösschen.

Thunfisch Sushi:

Natürlich gehört eine Sushi-Nahaufnahme dazu, was denkt ihr denn?

Und als Abschluss ein Plastik-Fisch aus der Auslage in Oita:

Schade eigentlich.

Sonntag, 16. August 2009

Getrocknete Aliens names Jenny

Weils gerade gut zum Post vorher passt: vor einiger Zeit war dieser Beitrag im Fernsehen über getrockente Aliens, die in nem Fischmarkt in der Oharai-machi Street in der Nähe des Ise Schreins in Mie rumhängen.





Es sind aber nur getrockente Geigenrochen, der lebendig ganz anders aussieht.

Von der Unterseite aber schon Ähnlichkeiten vorzuweisen hat.

Die Teile sind auch bekannt unter dem Namen Jenny Haniver und das seit 1558:

"Als Jenny Haniver bezeichnet man getrocknete und präparierte Exemplare der Familie der Rajiformes (Rochen). Die Präparationen zeichnen sich durch ihre groteske Gestaltung aus und haben so Ähnlichkeiten mit dem Wolpertinger. Die Gestaltung kennt mehrere Hauptmotive, meist sind dies Teufelgestalten, Engel und Drachen sowie andere Fabelwesen.

Die Herkunft des Namens ist nicht ganz geklärt, wahrscheinlich leitet es sich vom französischen jeune d'Anvers (Mädchen aus Antwerpen) ab. Der Name wurde dann von britischen Seeleuten zu Jenny Haniver personalisiert."


Quelle:
Japanprobe: Dried aliens in Japan
Flickr: Galerie von ~MVI~
WIKI: Jenny Haniver

Dienstag, 9. Juni 2009

Evangelion Handy SH-06A NERV

Für 90.000 Yen konnte man letzten Freitag das neuen Evalgelion Handy SH-06A NERV von Sharp reservieren. Innerhalb von 5 Stunden war das Ding ausverkauft, das Pre-Order-Kontingent von 20.000 Telefonen war schnell erschöpft.


10.000 weitere Geräte kommen dann noch in die Läden, was einen weiteren Run auslösen sollte.

Aber wer keines der exklusiven (zumindest der Preis von 657 Euro scheint mir sehr exklusiv) Geräte erhaschen konnte, kann sich zu Trost ja eine paar Becher Evangelion Nudeln reinziehen.


Oder einfach still auf den zweiten Teil der neuen Tetralogie (4 Teile, der Begriff Quadrilogie ist der entsprechende Anglizismus!) freuen.

Evangelion:2.0 – You can (not) advance. startet am 27 Juni in den japanischen Kinos.

Quellen:
Japanator: Speaking of new phones you can't have, take a look at this cool Evangelion cellphone
Alafista: Yummy Evangelion 2.0 Snacks
Alafista: Evangelion Nerv Cellphone Sold Out Within 5 Hours

Montag, 8. Juni 2009

Donut Burgers

Gerade wollt ich den Rechner ausmachen, da stosse ich noch auf dieses hier:

Die Hackfladen-Mashups der Donut-Burger! 3Yen-News hat 2 Varianten aufgetan, in diesem Produkt-Crossover zwischen Mos Burger und Mr Donut:

Einmal den Burger mit Loch:


Und dann das kleine Kaffe-Gedeck mit den donuttigen Do-nutBUR-GER-n:


Die haben nur 219 Kalorien und sind wohl mehr Loch als Burger.

Quelle:
3Yen news: Donut burgers vs burgers with donut holes

Dienstag, 28. April 2009

Tage 1: Monjayaki (もんじゃ焼き)

Als Kazusa und Jörg endlich auftauchen gehts weiter zum Monjayaki-Laden. Monjayaki(もんじゃ焼き) ist eine Okonomiyaki(お好み焼き)-Variante. Bloss ist der Teig flüssiger, das Ergebnis ist daher weniger Pfannkuchen-artig als Okonomiyaki. Am besten und geselligsten natürlich auf Teppan (鉄板) zubereitet, einer heissen Stahlplatte direkt am Tisch.



Nach der Bestellung erhält man die Zutaten in einer Schüssel, die für meine Begriffe ruhig etwas grösser ausfallen könnte, da das anschliessende Mischen doch etwas komliziert ist, wenn die Schüssel bis zum Rand gefüllt ist.

Anschliesend giesst man den Haufen auf die heisse Platte und formt mit der Massen eine Art Vulkan, in den man zuletzt, sobald man eine halbwegs stabile Form hingekommen hat, die Sosse, die noch in der Schüssel verblieben ist, reingiesst. Sobald das ganze etwas angebrutzelt ist, muss man ab und zu umschichten.

Am Ende futtert man direkt von der Platte.

Wir Drei hatten unterschiedliche Sorten bestellt und dann nacheinander zubereitet und jeweils zusammen gegessen und am Ende waren wir pappsatt. Lustig war, dass Kazusa sich die Zubereitung zuerst vom Kellner hat zeigen lassen und Jörg am Ende als Dritter an der Reihe es ganz anders gemacht hat und es weniger gematscht hat.

Den doch recht hohen Gemüseanteil des Monjayaki kann man nach belieben noch mit Mayo ausgleichen.

Als wir bezahlt haben, stellte sich der eigentliche Grund heraus, warum wir in dieses Lokal gezogen sind: Kazusa hatte einen Packen Rabattscheine dabei.
Hier die Seite des Lokals