Der Anime Sora no Otoshimono (そらのおとしもの), den ich nie gesehen habe, hat aber einen Abspann, der sehr viel bekannter ist als die eigentliche Serie. Warum bloss? Naja, wenn fliegende Höschen nicht reichen im Internet einen Video-Buzz auszulösen, was dann?
Und es überrascht auch nicht, dass es diese fliegenden Damen-Slips nun auch in live gibt. Hier ein Video mit Bastel-Anleitung.
Wer zu dicke Finger oder einfach zu viele linke Finger für solch einen Basteleinsatz, kann sich auch einfach welche in Akihabara kaufen (das überrascht mich nun überhaupt nicht!) Tja, was soll ich sagen? Es wird Frühling, lassen wir doch ein paar Höschen fliegen...
PS: Insgesamt ein Beitrag mit wenig Überraschungen. Aber mit vielen, vielen Höschen.
Wenn man einmal angefangen hat mit Architektur-Seltsamkeiten, kann man am Stück weitermachen. Hier nun ein Beispiel für die Situation, wenn man während des Häuslebauens feststellt, dass man über die Grundstücksgrenzen hinausgeplant hat auf Nachbargrundstück und nun kurzfristig 2 Meter fehlen. Passiert hier im Video bei der Aussentreppe, am besten selber kucken:
Ist bestimmt lustig, wenn man einem im Tee hat. Oder beim Müll rausbringen.
Dass Deutschland ein Land der Kinderhasser sei, hört man ja oft. Japan hingegen hasst weniger die Kinder (wahrscheinlich wegen der Kawaiiness!) sondern schiesst sich auf die Teenager ein. Der Kita-Shikahama Park in Tokyo scheint sich des Nachts bei jugendlichen Rum- und Abhängern einer ziemlichen Beliebtheit zu erfreuen. Wegen der anhaltenden, nächtlichen Lärmbelästigung wurde zu neuartigen, innovativen aber auch ein wenig unglaublichen Gegenmitteln gegriffen. Der Anti-Teen-Buzzer, genannt "The mosquito". Der stösst nun im Park auf einer 18 Kilohertz-Frequenz abschreckende Summgeraüsche aus, die das menschliche Ohr nur im Alter von um die 20 Jahre wahrnehmen kann. Später büssen wir die Fähigkeit diese Frequenz hören zu können wieder ein. Der Mosquito wird nachts ab 11.00 Uhr den Park beschallen. Man erhofft sich neben dem Zurückkehren der Nachtruhe auch einen Rückgang der Sachschäden, im Jahre 2008 beliefen sich diese auf 700,000 yen (nach heutigen Kurs: 5126 Euro) an zerstören Parkbänken, Fenster und Toiletten. Hier der Videobericht zur Inbetriebnahme des Buzzers:
Aber es ist wohl nach hinten losgegangen. Ne Woche später geben sich die Buzzer-Touristen im Park die Klinke in die Hand. Das Medienintresse hat zu einem neue Volkssport "Hörst Du es?" geführt.
Aber selbst wenn ganze Grossfamilien nachts im Park auftauchen, um ihr Gehör zu testen, müssen sie dabei ja logischerweise leise sein. Also zumindest ein kleiner Teilsieg für die Anwohner.
Schon oft habe ich ja die seltsamen Auswüchse der japanischen Architekten erwähnt, wirklich jedes Fitzelchen Platz zu verbauen. In dieses Eckschränkechen-Haus hat man tatsächlich noch ein Lokal gepresst, angeblich haben 15 Gäste Platz. Im spitzen Eck bringt es das Gebäude auf stolze 83cm.
Propaganda mal anders. Wem die ewig gleichen Kriegsfilme auf den Zeiger gehen, wer gähnen muss, sobald die immer gleiche Uncle Sam Chose wieder los geht und immer wieder die düsteren, arabisch besetzen Wüsten-Bösewichter gegen die holden Soldaten der Weltpolizei anlegen, für den kommt demnächst eine Abwechslung in die japanischen Kinos: Cat Shit One serviert den Wüsteneinsatz mit Render-Knuffeltierchen sprich Kaninchen und Kamele.
Ob sich das ganze auf Spielfilm-Länge trägt, bleibt abzuwarten. Das ganze basiert auf einem Manga, der allerdings in Vietnam spielt. Wer sich jetzt fragt, warum den ausgerechnet Kanickel die Ami-Seite verkörpert, dem sei gesagt: Hase heisst auf japanisch usagi.
Und weil ich gerade noch ein Video von Deas über Abkürzungen von Begrüssungen gefunden habe, packe ich es direkt hinterher. Ein paar von den vorgestellten Abkürzungen habe ich aber auch noch nicht gehört.
Wer kein Japanisch kann oder lernt, wird sich am Kopf kratzen.
Ich hatte ja früher schon mal über die sehr engen Zwischenräume berichtet, in die manche Fahrer ihre Kleinwagen reinbugsieren. Das japanische Fernsehen scheint aber nicht müde zu werden, immer wieder im Fernsehen darüber zu berichten und die Einparker sogar zu interviewn. Hier in kleiner Beitrag über einen Einparker in Kobe(神戸), der vor dem Autokauf die Parklücke vermessen hat und sich einen Wagen nach Maß gekauft hat.
Man beachte die Tonspur mit dem Publikum im Hintergrund "Häääääääää".
Wenn ein Japaner. in diesem Fall Takeuchi Taijin, genug Zeit und eine Kamera hat, können schon ziemlich geile Filmchen rauskommen, wenn man ihn mal machen lässt. Vorhang auf für "オオカミはブタを食べようと思った。Stop motion with wolf and pig"
Kurz bevor es wirklich losgeht noch eben kurz ein Beitrag zu japanischen Zungenbrechern. Angekündigt ist eine Reihe, mal schauen, was da noch kommt:
Der Sprecher Deas Richardson ist Englischlehrer und unterrichtet momentan "...in the middle of the Seto Inland Sea". Wie sich das mit dem Namen des Blogs "Rocking in Hakata" verträgt? Keine Ahnung, Hakata würde ich nicht an die Seta Inland Sea packen. Nichtsdestowenigertrotz (das liest und hört man viel zu selten, das Wort!) bleibe ich dran.
Hier ein Video, wie sich eine Blondine Anime Augen aufmalt. Das muss einstweilen erstmal reichen, ich sitze gerade im Flugzeug nach Tokyo und werde bald die Live-Berichterstattung aufnehmen.
Jetzt kommts aber dick. Man stelle sich vor ein Fernsehteam besucht einige Kinder, die gerne Horrorfilme schauen. Zufällig taucht ein Zombie auf und testet so das Wissen der kleinen Burschen über Abwehrmassnahmen gegen die wandelnden Toten im Livetest. Der Reporter immer dabei. Integriert quasi. Und ausser zwischendrin Fragen stellen ist das einzige, was er zur hecktischen Situation beträgt. Und die Kinder haben alle Hände voll zu tun, den Zombie abzuwehren. Der hat nämlich seinen Besuch per Brief angekündigt.
Und er kriegt ziemlich die Hucke voll. - kaltes Wasser - Klebeband-Falle auf dem Boden - falsches Blut angedreht (Tabasco), "ale chi" heisst "das ist Blut" - Kleinkram an den Kopf geworfen - Stachelsaurier an ner Schnur in die Weichteile geknallt - Schläge auf den Kopf - Plastikfolie um den Kopf (damit er nicht mehr beissen kann)
Ich weiss nicht, wer hier die bessere Leistung darbietet: die Kinder oder der arme Darsteller, der das alles mitmacht... Auf jeden Fall werden die Kinder gut auf das spätere Leben vorbereitet: die Presse hilft dir auf keinen Fall, ist nur immer schnell mit Fragen zur Hand. Das Fazit ist aber sehr japanisch "alle haben ihr bestes gegeben! Deshalb haben wir gewonnen".
Weils gerade passt hier noch ein etwas älteres Zombie-Erschrecke-Filmchen:
Der Stormtrooper Danny Choo hat kürzlich dieses Video veröffentlicht, in dem er zusammengeschnitten hat, was er im Laufe von 365 Tagen in Tokyo in Restaurants alles zusammengefuttert hat.
Anscheinend hat er täglich eine kleine MOE-Figur als Tischgesellschaft dabei.
Letzte Woche ist der Asamasan(浅間山) ausgebrochen. Der Vulkan liegt etwa 145 km nördlich von Tokyo.
Hier ein Nachrichten-Beitrag (浅間山噴火 2009.02.02):
Beruhigend wenigstens, dass der Asamasan nicht unerwartet ausgebrochen ist, sondern ziemlich genau am vorrausberechneten Tag.
Ich habe zwar den Asosan(阿蘇山), wie berichtet, aus der Reiseroute entfernen müssen, aber habe ja immer noch den Sakurajima(桜島) in der Bucht von Kagoshima(鹿児島市) auf dem Plan. Der Sakurajima soll aber Anfang Feburar auch einige Brocken in Richtung Phillipen gespuckt haben, zumindest wird das hier angedeutet
Und jetzt noch das hier: Eine Weltkriegsbombe in Miyazaki(宮崎市) gefunden. In dieser Kleinstadt auf Kyushu werde ich durchreisen, aber nur um dort einen Nachzug zu besteigen. Doch lieber eine andere Route? Wo eine Bombe liegt, liegen auch zwei! Naja, diese hier jedenfalls wurde geborgen und nichts ist passiert. Puh.
Vielleicht bleibe ich ja doch lieber Zuhause. Aber ich habe Schokobier in Tokyo stehen. Probleme über Probleme....
[UPDATE]: Wie ich gerade erfahren haben, war heute Bombenalalarm am Japanischen Kulturinstitut. Fast wäre die Abschlußprüfung meines Japanischkurses abgeblasen worden, weil das Gebäude gesperrt war. Aber die WW2-Bombe wurde rechtzeitig geräumt. Ich kann also doch genausogut nach Japan fliegen.... Quelle: KSTA: Bombe legt den Verkehr lahm
Bei Pink Tentacle gefunden, der im Echinoblog einen Beitrag über Fisch-Monster fand. Der rankt dort seine persönlichen Top Five (ist unten verlinkt). Leider nur auf Platz 5 schafft es dieser "Starfisch Hitler" genannte Fisch-Adolf aus der Serie Kamen Rider X aus dem Jahre 1974.
Die Frage ist nur: kommen diese Kerle aus Neu-Schwabenland?
Der Englisch-Unterricht in japanischen Schulen krankt einerseits an der Katakanisierung der Fremdsprachen-Lehrbuecher und anderseits, wie andere Fächer auch, an der strikten Ausrichtung auf die Prüfungen hin. Mag bei anderen Fächern noch etwas brauchbares in den Köpfen hängen bleiben, wenn man nur für die Tests (meist auch noch Multiple Choice) büffelt, taugt ein Englisch-Unterricht, der gänzlich ohne Konversations-Übungen auskommt, nicht sehr viel. Hier ein sehr schönes Beispiel-Video: