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Freitag, 13. Februar 2009

Fishing Show (つり魚水族館)

Wie? Was? Proteste gegen den Walfischfang? Damit kann der Veranstalter der Internationalen Fishing Show(つり魚水族館) in Yokohama nichts anfangen. Das diesjährige Maskottchen ist ein Wal!

Naja, andererseits futtert ein Wal auch viel Fisch.

Quelle:
JAPANPROBE: Whale mascots advertise Japan International Sport Fishing Show
Fishing Show

Freitag, 23. Januar 2009

Obama Big Jim

Irgendwie scheint es der Herr Obama den Japanern echt angetan zu haben. Nagut, das Gefeiere schwappt um die ganze Welt, aber aus Japan kommen die seltsamsten Stilblüten.


Hier die Obama-Actionfiguren mit wirklich vielseitigem Zubehör-Set:






Quellen:
GAMU-TOYS

[*UPDATE]: Anscheinend ist diese Seite sooft international in den Blogs verlinkt worden, dass man sie wieder gelöscht hat. ;-)

Montag, 15. Dezember 2008

Ge Ge Ge no Klaus


Jetzt wirds weihnachtlich!
Die japanische Tageszeitung "The Daily Mainichi News" hat aktuell eine Galerie von Santa-Sichtungen in Japan. Die neueste Sichtung ist dieser Santa, der ursprünglich eine Figur aus dem Manga/Anime "Ge Ge Ge no Kitaro" ist.
Die Figur steht in Sakaiminato, Tottori Präfektur, der Heimatstadt des Mangakas Shigeru Mizuki.

Quelle:
3Yen News: GeGeGe no Klaus
Daily mainichi News: Galerie

Freitag, 5. Dezember 2008

Im Land der Plastiktüte

Japan ist wahrscheinlich das Land mit den meisten Plastiktüten. Jeder Mist wird einem in ne Extra-Plaste verpackt, die wiederverwendbare Baumwoll-Tasche ist eher was für den Öko-Nerd.
Im Zuge der auch in Japan geführten Umwelt-Diskussion hätte ich nun erwartet, das gerade im Bereich der Einweg-Plastiktüte enormes Einspar-Potential schlummern sollte.
Tja, aber der Japaner tickt da wohl anders. Nicht die vielen Plastiktüten sind ein Problem sondern eher die vielen Plastiktüten, die in den Parks liegen bleiben, wenn die Hanami um ist. Damit die Leute ihre Mülltüten wieder mit nach Hause nehmen, gibts jetzt die Rabbit-Kun-Version.

So niedlich, dass man sie gerne hinterher an den Lenker hängt und mit nach Hause schleppt, sooo niedlich sind die Dinger.


Cool dagegen die Oskar-Version, der einem aus der Tonne entgegen glotzt. Im Grunde warten man auf einen Kommentar, oder?


Quelle:
Pink Tentacle: Rabbit-kun garbage bag + friends

Dienstag, 2. Dezember 2008

Tanuki (狸) - Mythos Waschbär

Ich gebe zu, für mich bleibt es ein Waschbär, obwohl ich gerade feststelle, eigentlich handelt es sich bei dem japanischen Tanuki(狸), der gemeinhin einfach als Waschbär oder Bergdachs übersetzt wird, um den Marderhund, einer Mischform aus Mardern und Hunden, oder eher noch Kleinbären und Hunden. Er gilt als Angehöriger der Hundefamilie mit marderartigen Merkmalen. Sieht aber aus wie ein Waschbär. Zoologie scheint mir eine arg schwammige Wissenschaft zu sein, oder?

Aber eigentlich geht es hier ja nicht um das Tier sondern den Mythos bzw. die Rolle des Dachshund-Waschmarder-Hund-Kleinbär-Dings in der japanischen Folklore.

Der Tanuki soll naiv, trottelig und zerstreut sein. Ihm wird in der japanischen Sagenwelt die Fähigkeit zum Gestaltwandeln nachgesagt. Er soll sich in einen Menschen verwandeln können; Er soll sich meisterhaft verkleiden können und ein Meister der Täuschung sein, das teilt er mit dem Fuchs.

Im 1994 Ghibli-Anime "Pom Poko(平成狸合戦ぽんぽこ)" spielt ein Tanuki-Clan die Hauptrolle, der sein Waldgebiet gegen die drohende Abholzung verteidigen muss.
Mindestens hier basiert die Verwandlungsfähigkeit der Tanukis auf der freien Transformation ihres Skrotums (Hodensack).

Allerdings könnte es schon passen, da die vielen Tanuki-Statuen und Figuren diese immer durch einen sehr grossen Skrotum auffallen.

Selbst heute noch stehen vor sehr vielen japanischen Lokalen Statuen von Tanukis, sie sollen Gäste anlocken. Die Figuren tragen meist einen Hut und haben eine Sake-Flasche bei sich, diese Trinker-Strolche.



Ein berühmtes Kinderlied lautet

Tan Tan Tanuki no kintama wa,
Kaze mo nai no ni,
Bura bura

was übersetzt soviel lautet wie:

"Die Hoden der Ta-Ta-Tanuki schwingen sogar hin und her wenn kein Wind weht."


Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

Freitag, 28. November 2008

Blutspender (給血者)

Was bei uns die Horoskope in den unzähligen Frauenzeitschriften ist in Japan das Blutgruppen-Horoskop. Jeder Blutgruppe(血液型) werde spezielle Eigenschaften zugeschrieben, die "...Rückschlüsse über Persönlichkeit, Charakter und Verträglichkeit einer Person mit anderen zulassen."

Einerseits ja nichts anderes als unsere Tierkreiszeichen, aber andererseits schon seltsam diesen Kult in einem Land anzutreffen, in dem ab einem gewissen Alter zur Blind-Hochzeit gegriffen wird. Da scheint ja das Blutgruppen-Matching nicht so treffsicher zu sein bzw. ab einem gewissen Alter der Braut auf einmal völlig wurscht. Oder lässt man sich beim Omiai auch die Blutgruppe sagen bzw. steht diese auf Seite Eins der Vorstellungsmappe?

Naja, aber eigentlich habe ich einen Riesenschwung Maskottchen von Blutspender-Organisationen verschiedener Provinzen gefunden.

Da die Blutspender(給血者) eine heiss umworbene Gruppe sind, haben viele Prefekturen sogar eigene Werbeträger. Hier eine Auswahl:

Aipii aus Ehime und Chiipitto aus Hiroshima:

Chi(血) ist japanisch für Blut.

Ebio-kun aus Saitma:

Gesprochen wird er "E-B-O"-kun wie die Blutgruppen.


Kokoron-chan aus Iwate:

Kokoro(心) ist japanisch für Herz.

Blood-kun aus Niigata:

Blood-kun trägt ne Tasche voll Blut herum und der Kringel auf dem Bauch steht für den Blutkreislauf. Wirkt eher wie ein Taschendieb mit Humor finde ich.

Weitere Figuren gibt es bei "Pink Tentacle:
Japanese blood mascots

Samstag, 22. November 2008

Assimiliertes Kentucky

Das Japan gerne Anglizismen durch den Wolf dreht, ist bekannt. Wer ist nicht schon dran verzweifelt von so manchem englischen Lehnswort eine Rückübersetzung zu versuchen.
Wenn man diese verdammten Katakana denn wenigstens endlich mal behalten könnte. Oder flüssig lesen. Das wär ja schon die halbe Miete! Aber ich drifte ab...
Eine ganz perfide Verwurstung (oder schon Verwüstung?) einer amerikanischen Ikone, ist mir hier in Osaka begegnet. In der Stadt der grossen Krebse ist nicht mal Colonel Sanders sicher:

Aber gegen einen Krebs kann ein Brathuhn ja nur verlieren.

Mittwoch, 19. November 2008

Docomodake (ドコモダケ)

"Das Unternehmen NTT DOCOMO (株式会社NTTドコモ), gelistet im Nikkei 225, ist mit über 50 Millionen (Stand: Juni 2005) Kunden der größte Mobilfunk-Anbieter in Japan und Tochtergesellschaft der NTT (Nippon Telegraph and Telephone Corporation) in Japan. Hauptsitz ist Tokio."

Das Maskottchen des Marktführers ist seit 2005 Dokomodake(ドコモダケ), ein bunter Pilz, der inzwischen sogar ein eigenes Nintendo DS-Spiel (ぽろろんっ! ドコモダケDS) bekommen hat. Was ein Klemptner kann, sollte ein Pilz auch schaffen.

Die Verbindung zwischen einem Pilz und Mobilfunk verstehe ich zwar nicht, aber die Verbindung zwischen einem Burger und nem Clown oder die zwischen einem Löwen ohne Hose und einem Fussballspiel auch nicht. Aber wenn man mal den normalen Anime-Masstab ansetzt, ist dieser Pilz noch sehr harmlos und weit unterhalb des denkbar Möglichen.

Beim Nachschlagen, was ich hier überhaupt geknippst habe, bin ich zusätzlich noch auf dieses Video gestossen, das Ausländern wohl Sitten und Manieren beibringen soll:

Ziemlich bescheuert aber wann hört man schon mal in einem anscheinend ernstgemeinten Clip Sätze wie "Alright, I'm already naked!" und "If you really wan't to look Japanese, put your hand on your hip like this"? Und das noch mit der, zumindest kommt es mir so vor, einzigen Sprecherin Japans, die englische Texte in japanischen Spots spricht.
Eben.

Samstag, 8. November 2008

Japan und Obama (小浜市)

Die Präsidentschaftswahlen in den USA gehen natürlich auch nicht spurlos an Japan vorbei. Vor allen nicht im kleinen Städchen Obama (小浜市), nördlich von Kyoto.

Der Bürgermeister des Ortes Koji Matsuzaki nutzte natürlich jede Chance, Publicity für seine Stadt herauszuholen. So wurde das neue Touristen-Maskottchen geboren. Mal schauen, wie lange es sich hält, Gesamtjapan sieht Obama eher skeptisch.
Immerhin hat der gute Herr Matsuzaki seine Stadt sogar in den deutschen Spiegel geschafft.

Inzwischen gibts sogar den Obama-Song:

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Glico 300 Meter Running Man

Die Firma Ezaki Glico Co., Ltd. (江崎グリコ株式会社) kurz Glico ist ein Süsswarenhersteller in Osaka, der unter anderem die berühmte Pocky Sticks herstellt. Das allererste Produkt aber war der Glico-Caramel, dessen Warenzeichen der sogenannte 300 Meter Running Man ist. Der Glico-Caramel enthielt genau 15.4 Kilokalorien, die Menge, die man verbraucht, wenn man 300 Meter rennt. Zumindeste nach der Formel für eine Person mit 1,65 Meter Körpergröße, 55 Kg Gewicht und die Strecke von 160 Meter (=8,21 Kilokalorien). Hochgerechnet auf die Strecke 300 Meter würden nach 1,88 Minuten dann 15,4 Kilokalorien verbraucht.

Einerseits ist das eine bescheuerte Herleitung für ein Markenzeichen, andererseits wäre wohl der Glico 160 Meter Running Man nicht so gerühmt geworden.
Lange Rede - kurzer Sinn. In Osakas Dōtonbori (道頓堀) (ich erwähnte es hier schon mal) steht seit 1919 eine grosse Glico 300 Meter Running Man - Werbewand (wohl zwischenzeitlich öfters mal modernisiert!), die anscheinend fast Walfahrtsstatus hat.

Hier ein Beispiel von japanischen Touristen, die dem kleinen Bruder, dem Glico 300 Meter Running Man - Automaten, huldigen.


Hier noch ein weiterer Blogger dazu:
http://uniquejapan.blogspot.com/2008/01/guriko.html

Freitag, 26. September 2008

Zoohandlung

Ich glaube, ein pinker Gorilla wäre in unseren Breiten fast das allerletzte Tier, das sich eine Zoohandlung als Maskottchen an die Fassade montieren würde, oder?
Ich finde, auch der beigefügte Hundewelpe hilft da nichts mehr.

Ich wünsche dem Laden ins Osaka, in der Nähe der Amerika Mura trotzdem alles Gute und hoffe (ich war leider nicht drin, um es zu prüfen), daß man ein reichhaltiges Sortiment an Hündchen und Affen vorweisen kann.

Freitag, 2. Mai 2008

Lokal-Fassaden

Hier nochmal ein Nachschlag mit Dōtonbori (Osaka) Lokalen:




Totoro (となりのトトロ)

Der beliebteste Nachbar der Japaner ist auch immer wieder anzutreffen.
Hier als Blumenladen-Tuersteher in Kamakura:

Sonntag, 20. April 2008

Dōmo-kun (どーもくん)

Dōmo-kun ist ein Mattkottchen des japanischen Fernsehsendern NHK.

Laut Wiki ist er "Dōmo-kun ist ein kleines, pelziges, braunes Monster mit schwarzen Augen und spitzen Zähnen. Unter japanischen Schulkindern hat es einen Bekanntheitsgrad von mindestens 90%.".

Zumindest in Kansai ist Dōmo-kun Merchandise auch weit verbreitet.



Ziemlich ueberraschend ist auch dieser Geselle hier sehr populaer:

Dienstag, 15. April 2008

Krabbenwahn in Osaka

Richtig oft trifft man in Osaka grosse Krabben an den Fassaden der passenden Lokale.
Die Krabbe ist zwar mit Abstand am haeufigsten vertreten, aber auch andere Tiere sind anzutreffen.


Hier die Fugu-Familie:

Und ein Kraken:

Freitag, 11. April 2008

Kuidaore (食い倒れ)

Wie ich gerade bei Blogger-Kollege Tabibito lesen, steht das in jedem Osaka-Reisefueher erwaehnte Kuidaore(食い倒れ) vor dem Schliessen.

"Cirka 60 Jahre lang war es eine feste Institution in →Ōsaka - das くいだおれ. Das ist ein 8-Geschosser voll mit Restaurants und Trinkhallen - von oben bis unten. Und das mitten in der 道頓堀 (dōtonbori) - Osaka's Fressmeile Nummer Eins."

Aber er meint auch "Alle kennen das Kuidaore - aber niemand hat jemals da gegessen. Kein Wunder also. Ich war dann wohl der Einzige, der ein paar Mal dort war."

Eben, ich bin nur mehrmals vorbeigelaufen, aber drin war ich auch nicht. Aber ein Foto des mechanischen Clowns habe ich natuerlich. ;-)





Der ganze Eintrag bei Tabibito

Montag, 7. April 2008

Osaka - Billiken

Was es mit diesem Kerl fuer eine Bewandnis hat, weiss ich nicht, aber er der sitzt ziemlich oft hier rum.

** Inzwischen weiss ich es, hier die Wiki zum Billiken: "Billiken enshrined on the fifth floor of the Tsutenkaku Tower, is the God of Happiness or "things as they ought to be." Billiken, a popular American charm doll that came to Japan in about 1910, was enshrined within Luna Park when it opened. When the park was closed in 1923, the wooden statue of Billiken went missing. As a part of an effort to revive the tower, a copy of Billiken was made from an old photograph and placed inside the tower in 1979. The statue of Billiken became closely associated with the tower and is a popular symbol of good luck. Each year thousands of visitors place a coin in his donation box and rub the soles of his feet to make their wishes come true."



Donnerstag, 3. April 2008

Cyborg Crab (Terminator-Kani)

In Fukuoka habe ich den cybernetischen Bruder der ganzen knallroten Krabben-Fassaden-Figuren entdeckt. Ob dieser Metal-Geselle allerdings Appetit darauf macht, seine Schale zu knacken und das weisse Fleisch (?) zu löffeln, weiss ich nicht.

Freitag, 20. April 2007

Dicke Waschbaeren

Vor Gasthaeusern stehen in Japan oft diese lustigen dichbaeuchigen Gesellen. Die gibt es in allen Groessen aber meist mit demselbern daemlichen Grinsen.