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Dienstag, 9. Juni 2009

Evangelion Pachinko (エヴァンゲリオンパチンコ)

Dass Evangelion in Japan dauerhaft seit den Neunziger Jahren hoch im Kurs steht, erkennt man auch an und in den Pachinko-Hallen. Dort ist immmer irgendeine Aktion oder Machine mit Evangelion-Bezug am Start. Es gehört wohl zum guten Ton immer ein Evangelion-Poster aushängen zu haben.
Hier Anfang April liefen sogar zwei Angestellte der Kette GAIA in Shinjuku in EVA-Piloten-Anzügen herum und verteilten Flyer.






Wer jetzt gar nichts damit anfangen kann: hier die gezeichneten Originale Asuka Langley Sōryū (惣流・アスカ・ラングレー) und Rei Ayanami (綾波 レイ):

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Die dunklen Bällchen der Sith

Zu den Dingen, die die Welt echt braucht, gehört Pachinko(パチンコ). Wenn es noch kein Pachinko gäbe, müsste noch es echt erfinden.
Aber damit die Panchinko-Welt nicht noch langweiliger wird, als sie es eh schon ist (man steckt kleine Kügelchen in eine Maschine und das wars) gibts jetzt eine Serie neuer Maschinen: Star Wars Pachinko.





Ich schliesse mich den beiden Damen am Ende des ersten Films an: なんで あれ?

Wem jetzt schleierhaft ist, was denn bitte schön Pachinko sein soll, hier ein Video vom Live-Betrieb:


Ich entdecke gerade in der Wiki dieses: "Etwa 70 % aller Pachinko-Hallen in Japan werden von gebürtigen Koreanern geführt, und ungefähr 3.000 befinden sich unter dem direkten Einfluss der Ch'ongryŏn, einer pro-nordkoreanischen Vereinigung. Schätzungen gehen davon aus, dass aus dem Pachinko-Geschäft jährlich bis zu 200 Milliarden Yen (rund 1,2 Mrd. Euro) nach Nordkorea fließen könnten."

Dann passt es ja doch, Pachinko finanziert die dunkle Seite der Macht!

Freitag, 28. März 2008

Pachinko (パチンコ)

Ein selbst fuer manche Japaner nicht nachvollziehbares Freizeitvergnuegen ist das Pachinko(パチンコ)-Spielen. Das ist eine Mischung aus einarmigen Banditen und Flipperautomaten. Man tauscht Geld in kleine Metal-Baellchen um.

Die wirft man dann nach und nach in diese Maschine. Man hat keinerlei Einfluss auf die Baellchen. Es gibt nix zu gewinnen ausser weiteren Baellchen. Man kann, da Gleuckspiel in Japan verboten ist, diese Baellchen auch nicht wieder in Geld umtauschen, wenn eine der Maschine ein paar Kisten ausgespuckt hat.
Man kann aber Sachpreise eintauschen. Und absurderweise diese dann im benachbarten Second Hand-Laden dann doch in Geld tauschen.

Auf jeden Fall ist das ganze sehr laut, findet in riesigen Hallen statt und ist sehr sehr bescheuert.
Die Wiki fasst etwas objektiver zusammen: "Da in Japan keine Spielkasinos erlaubt sind und Wetten ausschließlich bei Pferde-, Rad- und Bootsrennen gestattet sind, erfreut sich das legale Pachinko-Spiel großer Beliebtheit. 15 Mio. Japaner suchen die Pachinko-Hallen regelmäßig auf. Sie geben jährlich ca. 250 Milliarden Euro für das Pachinko-Spiel aus. In Japan gibt es etwa 16.000 Pachinko-Hallen und schätzungsweise 34.000 Berufsspieler, von denen manche pro Monat bis zu 2500 Euro gewinnen sollen, andere geben vor, über 100.000 Euro eingestrichen zu haben."