Montag, 23. April 2007

Shinjuku (新宿) bei Nacht

Shinjuku(新宿) bei Nacht ist wohl eine der klischeehaftesten Darstellungen von Japan im Ausland, aber wer bin ich, diese Beduerfnisse nicht auch zu bedienen.




Tokyo Metropolitan Government Building (東京都庁舎)


Das Tokyo Metropolitan Government Building (東京都庁舎), das mit seinen 48 oberirdischen Stockwerken und 243 Metern Höhe bis 2006 das hoechste Wolkenkratzer Tokyos war, wurde 1991 fertigestellt. Dann wurde es von den Tokyo Midtown Towers in Roppongi abgeloest (siehe gesonderten Post).




Wiki :"Häufig wird es auch Tokyo City Hall oder Rathaus von Tokio genannt, was nicht ganz korrekt ist, da Tokio keine eigenständige kommunale Einheit ist."

Man kann gratis in einen der beiden Tuerme fahren und die Aussicht ueber Tokyo geniessen, bei gutem Wetter sogar bis zum Fuji.




Sensōji (浅草寺) bei Tag

Am Ende des großen Tokyo-Rundgangs kamen wir nochmal am Sensōji vorbei, der bei Tageslicht rappelvoll ist.

Die einsamen, menschenleeren Wege sind nun mit Menschen vollgestopft, die Geschäfte und Büdchen geöffnet, die Touristen und Touristenfänger gehen ihrem Tagwerk nach.

Da wir eigentlich hier ja schon waren, lassen wir einfach den Trubel auf uns wirken und fügen uns in den Touristenstrom ein.

Geknipst haben wir aber anscheinend so gut wie nix. Lag wohl am Eindrucks-Overkill seit dem Frühstück.



Tokyo Tower - es wird dunkel


Schilder

Verbote...aehhh Ratschlaege mal netter kommuniziert:

Abhalten vom Betreten der Baustelle durch vorgetaeuschte Raubtiere:

Die Leute, die beim Rauchen nach unten schauen, nochmal erinnern:

Und die Handhabe von Muell nochmal ausfuehrlich:

Izakaya (居酒屋) - Kneipe auf Japanisch

Nachdem wir unser Gepaeck in Yokohama abgeladen hatten, sind wir mit Mayumi direkt weitermarschiert in eine Kneipe japanischen Stils, eine Izakaya (居酒屋).
Aber wie unterscheidet sich die von Westlichen Laeden?
Der groesste Unterschied ist wohl der Tisch bzw. die fehlenden Stuehle. Der Platz unter dem Tisch ist ein Loch in das man die Beine haengt, man sitzt also unter einem Couchtisch auf dem Boden, als waers ein Esstisch.


Die Snacks sind auch ganz anders, die in Deutschland ueblichen aufgebruehten Bockwueste, Frikadellen oder Nuesschen gibt es hier nicht, dafuer Soja-Irgendwas und Fisch.

Die Bedienungen snd noch traditionell gekleidet, was auch zum Flair dieses japanischen Originals passt.

Hier sollte man aber ohne Muttersprachler echt nicht reingehen, ich kann nur von mir ausgehen, ich waere gnadenlos verloren. ;-)