Im Buchladenviertel Kanda sitzt ein Buchladen neben dem Naechsten. Die Antiquariate stechen visuell ziemlich raus:
Sonntag, 22. April 2007
Altes und Neues
Im Buchladenviertel Kanda sitzt ein Buchladen neben dem Naechsten. Die Antiquariate stechen visuell ziemlich raus:
Roppongi Midtown (東京ミッドタウン)
Im März 2007 wurde der Roppongi Midtown (東京ミッドタウン)-Complex eröffnet mit dem höchsten Wolkenkratzer (248 m Höhe und 54 Etagen) in Tokyo (Stand Anfang 2008).

Der Complex besteht aus 6 Gebäuden, die auf "einem nur 7 Hektar großen Grundstück errichtet wurden. Das Ensemble gilt schon heute weltweit als eines der gelungensten städtebaulichen Implantate, vergleichbar dem Rockefeller Center in New York City."



Wir waren kurz nach der Eröffnung in der Galleria und dem angrenzenden Park.

Diese Plastik ist neben der Spinne wohl die bekannste Stelle in Roppongi.

Der Complex besteht aus 6 Gebäuden, die auf "einem nur 7 Hektar großen Grundstück errichtet wurden. Das Ensemble gilt schon heute weltweit als eines der gelungensten städtebaulichen Implantate, vergleichbar dem Rockefeller Center in New York City."



Wir waren kurz nach der Eröffnung in der Galleria und dem angrenzenden Park.

Diese Plastik ist neben der Spinne wohl die bekannste Stelle in Roppongi.
Roppongi und Tokyo Tower
Hallo,
heute waren wir auf dem Tokyo Tower, wir sind halt auch nur Touristen. Angefangen hat es aber mit kleiner Runde in unserem Viertel, wo wir die Second Hand (chuko - 中古) abgeklappert haben. Da leider sonntags (bzw. auch wochentags!) erst um 10.00 oder 11.00 aufmacht wird, konnten wir allzuviel nicht vor dem Treffen um 13.00 in Roppongi mit Flipflap-Martin machen.
Danach ab zum Tokyo Tower. Zwischendrin beim TV Asahi-Fernsehsender drin gewesen, der allerdings wohl nix mit dem Bier gemein hat ausser dem Namen. Dann den Tower hoch und waehrend wir auf der ersten Plattform waren, ging die Sonne unter. Habe beim Knippsen nun doch den Unterschied von "mit Blitz" und "ohne Blitz" durch Fensterscheiben
gelernt.
Da Hiro nach hause musste (heute nach Saitama den Fuehrerschein verlaengern) und Mayumi morgen arbeiten muss, sind Christian und ich alleine nach Shinjuku gefahren, wo wir uns erstmal getrennt haben. Obwohl mir Shibuya nicht so zusagte, gefaellt mir Shinjuku ganz gut, vielleicht weil ich den Namen auf Kanji sicherer lesen kann. Wer weiss das schon, was psychologisch da so reinspielt?
Die Buchhandlungen in Tokyo (oder auch Kyoto) sind sehr gut. Sehr angenehm und trotz der Groesse (bin ja nur in die Grossen rein, um den obligatorischen persoenlichen Verkaefer, den es bestimmt her erst recht gibt, zu meiden) irgendwie weniger stressig als die volle Mayersche am Neumarkt. Die Manga sind allerdings meistens alle eingeschweisst ums Lesen zu unterbinden. Beim Lesetempo eines Japaners verstaendlich, nach ner halben Stunde kann da schon mal ein Regal geschafft werden. Dafuer sind in Japan die Internet Cafes mit Regalkilometern ausgestattet, also eher Lese/Surf Cafes. Oft 24/7 auf und die meisten Getraenke umsonst. Man zahlt den Auffenhalt. Das jetzige hat noch eine kleine Dvd-Abteilung (mein Rechner hat 2 Breitband-Monitore nebeneinander, falls ich noch einen Film nebenbei kucken will).
Tokyo Tower (東京タワー)
Der Tokyo Tower ist 332 Meter hoch und wurde 1958 fertiggestellt und ist "einer der höchsten selbsttragenden, aus Stahl bestehenden Türme der Welt."

Bei gutem Wetter kann man bis zum Fuji sehen (aber das ging ja vom Balkon in Hikarigaoka auch). Eigentlich ist der Tokyo Tower ein Eiffelturm-Ripoff, er ist soagr etwas größer als der Eifelturm, wiefgt mit 4000 Tonnen (reines Metalgewicht) aber nur etwa knapp die Hälfte des Pariser Bruders (Onkelns?).

Der Tokyo Tower dient auch als Funk- und Fernsehturm und ist "Symbol des japanischen Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg geworden", etwa vier Millionen Besucher kommen jährlich.

"Nachts wird der Turm von 176 Scheinwerfern angestrahlt, die im Winter orange und im Sommer weiß leuchten."
Hier eine interaktive Perspektive von unten:
View Larger Map

Bei gutem Wetter kann man bis zum Fuji sehen (aber das ging ja vom Balkon in Hikarigaoka auch). Eigentlich ist der Tokyo Tower ein Eiffelturm-Ripoff, er ist soagr etwas größer als der Eifelturm, wiefgt mit 4000 Tonnen (reines Metalgewicht) aber nur etwa knapp die Hälfte des Pariser Bruders (Onkelns?).

Der Tokyo Tower dient auch als Funk- und Fernsehturm und ist "Symbol des japanischen Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg geworden", etwa vier Millionen Besucher kommen jährlich.

"Nachts wird der Turm von 176 Scheinwerfern angestrahlt, die im Winter orange und im Sommer weiß leuchten."
Hier eine interaktive Perspektive von unten:
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Wochenende (週末)
Heute war der erste Tag zu Viert (Hiro und Mayu sind heute zu uns gestossen). Morgen wirds dann mal ein Sechsertag, mal schauen.
Leider hat dieser Mac hier kein Laufwerk, an das ich drankomme, daher bildlos.
[*Nachtrag des Editors: mit Bildern]

Heute gabs erst Akiba (秋葉原), der Technik-Manga-Anime-Nerd-Otaku-Stadtteil. Da gibs gar keinen Koelner Vergleich zu. Vor dem Bahnhof standen einige Bands, die abwechselnd gespielt haben.

Auch ne Band namens "meine meinung", die aber kein Deutsch konnten, wir ich mal erfragt habe. Und die Uebersetzung ihres Bandnamens hat die Saengerin auch nicht wirklich interessiert. Oder hatte die Angst? Auf jeden Fall kein Interesse an meiner Meinung.

Beim Hotel um die Ecke gibs uebrigens eine "Gruene Allee", wer weiss warum die so heisst.
Dann waren wir im Kuechenartikel-Viertel wo es auch einige Laeden gab, die die Plastikessen verkaufen, die hier ueberall in den Schaufenstern der Lokale stehen. Allerdings sind die Plastikversionen teurer als das entsprechende Originalessen. Naja haelt ja auch laenger.


Abends gabs in Shibuya, da ist diese beruehmte 5 eckige Kreuzung, die bei Gruen von Menschen ueberannt wird. Stellt euch vor, man wuerde die Koelner Ringe mit Manhatten kreuzen und die normalen Leute entfernen. Habe festgestellt, das Wechseln zwischen Fremdsprachen nicht mein Ding ist. Vorhin in Shibuya hat mich ne Hollaenderin gefragt wo ich herkomme und mein "doitsu" verwirrte sie etwas (3mal) bis ich gemerkt habe, dass die ja englisch sprach. Und meine Antwort "germany" habe ich nach ihrem "dutch" dann nochmal nach "Deutschland" geaendert......

Die letzte Bahn faehrt hier um 0.00, Shuden(終電) eben. Gestern kamen wir mit der nicht mehr ganz nach Hause und mussten einmal den Kaiserpalastpark aussen umrunden und haben uns paarmal verlaufen, da hier nach 0.00 alles ziemlich gleich aussieht. Aber da die Konbini 24/7 aufhaben, das sind grosse Kioske, wie bei uns die Tankstellenshops, aber groesser, kann man Bierdosen als Proviant nachkaufen. Leider erwarben wir zusätzlich zum Dosenbier noch einen kleinen Tetrapack Sake, wohl hauptsächlich, weil uns der Oni (Dämon) auf der Packung ansprach (bildlich gesprochen, er hat natürlich nicht mit uns geredet).

Aber unsere erste Bento-Box haben wir ja auch wegen dem Samurai gekauft.
Aber halb 3 im Bett ist nicht die beste Vorraussetzung um Morgens den Wecker, der zur Schuheinweihung leutet, wohlwollend zu begrussen. aber hilft ja nix, die 5,5 km Runde um den ganzen Park geht immer an den Parkmauern aussen rum. Das Wetter ist inzwischen sehr viel besser und 25 sonnige Grad. [*siehe spaeteren Eintrag zur Jogging-Route]
Ich muss mal mein Gepäck wiegen, hier kann man nämlich nicht nur Totessen sondern auch Todkaufen.
bis dann.
Leider hat dieser Mac hier kein Laufwerk, an das ich drankomme, daher bildlos.
[*Nachtrag des Editors: mit Bildern]
Heute gabs erst Akiba (秋葉原), der Technik-Manga-Anime-Nerd-Otaku-Stadtteil. Da gibs gar keinen Koelner Vergleich zu. Vor dem Bahnhof standen einige Bands, die abwechselnd gespielt haben.
Auch ne Band namens "meine meinung", die aber kein Deutsch konnten, wir ich mal erfragt habe. Und die Uebersetzung ihres Bandnamens hat die Saengerin auch nicht wirklich interessiert. Oder hatte die Angst? Auf jeden Fall kein Interesse an meiner Meinung.
Beim Hotel um die Ecke gibs uebrigens eine "Gruene Allee", wer weiss warum die so heisst.
Dann waren wir im Kuechenartikel-Viertel wo es auch einige Laeden gab, die die Plastikessen verkaufen, die hier ueberall in den Schaufenstern der Lokale stehen. Allerdings sind die Plastikversionen teurer als das entsprechende Originalessen. Naja haelt ja auch laenger.
Abends gabs in Shibuya, da ist diese beruehmte 5 eckige Kreuzung, die bei Gruen von Menschen ueberannt wird. Stellt euch vor, man wuerde die Koelner Ringe mit Manhatten kreuzen und die normalen Leute entfernen. Habe festgestellt, das Wechseln zwischen Fremdsprachen nicht mein Ding ist. Vorhin in Shibuya hat mich ne Hollaenderin gefragt wo ich herkomme und mein "doitsu" verwirrte sie etwas (3mal) bis ich gemerkt habe, dass die ja englisch sprach. Und meine Antwort "germany" habe ich nach ihrem "dutch" dann nochmal nach "Deutschland" geaendert......
Die letzte Bahn faehrt hier um 0.00, Shuden(終電) eben. Gestern kamen wir mit der nicht mehr ganz nach Hause und mussten einmal den Kaiserpalastpark aussen umrunden und haben uns paarmal verlaufen, da hier nach 0.00 alles ziemlich gleich aussieht. Aber da die Konbini 24/7 aufhaben, das sind grosse Kioske, wie bei uns die Tankstellenshops, aber groesser, kann man Bierdosen als Proviant nachkaufen. Leider erwarben wir zusätzlich zum Dosenbier noch einen kleinen Tetrapack Sake, wohl hauptsächlich, weil uns der Oni (Dämon) auf der Packung ansprach (bildlich gesprochen, er hat natürlich nicht mit uns geredet).
Aber unsere erste Bento-Box haben wir ja auch wegen dem Samurai gekauft.
Aber halb 3 im Bett ist nicht die beste Vorraussetzung um Morgens den Wecker, der zur Schuheinweihung leutet, wohlwollend zu begrussen. aber hilft ja nix, die 5,5 km Runde um den ganzen Park geht immer an den Parkmauern aussen rum. Das Wetter ist inzwischen sehr viel besser und 25 sonnige Grad. [*siehe spaeteren Eintrag zur Jogging-Route]
Ich muss mal mein Gepäck wiegen, hier kann man nämlich nicht nur Totessen sondern auch Todkaufen.
bis dann.
Samstag, 21. April 2007
Strassenmusikanten
Ein Bild sieht man in Japan in vielen Stadtteilen, Tokyos Akihabara und Shinjuku oder auch Osakas Tennouji.


Auf oeffentlichen Plaetzen stellt eine Nachwuchsband ihr Equipment auf und traegt ihre Nummern vor. Was bei uns der Gitarrenspieler oder der Peruaner mit der Panfloete in der Glockengasse, sind hier aber durchaus professionelle Bands.
Diese Band hier namens "Meine Meinung" hatte allerdings gar kein Interesse, mehr ueber ihren Bandnamen zu erfahren...




Auf oeffentlichen Plaetzen stellt eine Nachwuchsband ihr Equipment auf und traegt ihre Nummern vor. Was bei uns der Gitarrenspieler oder der Peruaner mit der Panfloete in der Glockengasse, sind hier aber durchaus professionelle Bands.
Diese Band hier namens "Meine Meinung" hatte allerdings gar kein Interesse, mehr ueber ihren Bandnamen zu erfahren...

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