Montag, 23. April 2007

Schilder

Verbote...aehhh Ratschlaege mal netter kommuniziert:

Abhalten vom Betreten der Baustelle durch vorgetaeuschte Raubtiere:

Die Leute, die beim Rauchen nach unten schauen, nochmal erinnern:

Und die Handhabe von Muell nochmal ausfuehrlich:

Izakaya (居酒屋) - Kneipe auf Japanisch

Nachdem wir unser Gepaeck in Yokohama abgeladen hatten, sind wir mit Mayumi direkt weitermarschiert in eine Kneipe japanischen Stils, eine Izakaya (居酒屋).
Aber wie unterscheidet sich die von Westlichen Laeden?
Der groesste Unterschied ist wohl der Tisch bzw. die fehlenden Stuehle. Der Platz unter dem Tisch ist ein Loch in das man die Beine haengt, man sitzt also unter einem Couchtisch auf dem Boden, als waers ein Esstisch.


Die Snacks sind auch ganz anders, die in Deutschland ueblichen aufgebruehten Bockwueste, Frikadellen oder Nuesschen gibt es hier nicht, dafuer Soja-Irgendwas und Fisch.

Die Bedienungen snd noch traditionell gekleidet, was auch zum Flair dieses japanischen Originals passt.

Hier sollte man aber ohne Muttersprachler echt nicht reingehen, ich kann nur von mir ausgehen, ich waere gnadenlos verloren. ;-)

Sonntag, 22. April 2007

Altes und Neues


Im Buchladenviertel Kanda sitzt ein Buchladen neben dem Naechsten. Die Antiquariate stechen visuell ziemlich raus:

Roppongi Midtown (東京ミッドタウン)

Im März 2007 wurde der Roppongi Midtown (東京ミッドタウン)-Complex eröffnet mit dem höchsten Wolkenkratzer (248 m Höhe und 54 Etagen) in Tokyo (Stand Anfang 2008).

Der Complex besteht aus 6 Gebäuden, die auf "einem nur 7 Hektar großen Grundstück errichtet wurden. Das Ensemble gilt schon heute weltweit als eines der gelungensten städtebaulichen Implantate, vergleichbar dem Rockefeller Center in New York City."



Wir waren kurz nach der Eröffnung in der Galleria und dem angrenzenden Park.

Diese Plastik ist neben der Spinne wohl die bekannste Stelle in Roppongi.

Roppongi und Tokyo Tower


Hallo,
heute waren wir auf dem Tokyo Tower, wir sind halt auch nur Touristen. Angefangen hat es aber mit kleiner Runde in unserem Viertel, wo wir die Second Hand (chuko - 中古) abgeklappert haben. Da leider sonntags (bzw. auch wochentags!) erst um 10.00 oder 11.00 aufmacht wird, konnten wir allzuviel nicht vor dem Treffen um 13.00 in Roppongi mit Flipflap-Martin machen.


Danach ab zum Tokyo Tower. Zwischendrin beim TV Asahi-Fernsehsender drin gewesen, der allerdings wohl nix mit dem Bier gemein hat ausser dem Namen. Dann den Tower hoch und waehrend wir auf der ersten Plattform waren, ging die Sonne unter. Habe beim Knippsen nun doch den Unterschied von "mit Blitz" und "ohne Blitz" durch Fensterscheiben
gelernt.

Da Hiro nach hause musste (heute nach Saitama den Fuehrerschein verlaengern) und Mayumi morgen arbeiten muss, sind Christian und ich alleine nach Shinjuku gefahren, wo wir uns erstmal getrennt haben. Obwohl mir Shibuya nicht so zusagte, gefaellt mir Shinjuku ganz gut, vielleicht weil ich den Namen auf Kanji sicherer lesen kann. Wer weiss das schon, was psychologisch da so reinspielt?

Die Buchhandlungen in Tokyo (oder auch Kyoto) sind sehr gut. Sehr angenehm und trotz der Groesse (bin ja nur in die Grossen rein, um den obligatorischen persoenlichen Verkaefer, den es bestimmt her erst recht gibt, zu meiden) irgendwie weniger stressig als die volle Mayersche am Neumarkt. Die Manga sind allerdings meistens alle eingeschweisst ums Lesen zu unterbinden. Beim Lesetempo eines Japaners verstaendlich, nach ner halben Stunde kann da schon mal ein Regal geschafft werden. Dafuer sind in Japan die Internet Cafes mit Regalkilometern ausgestattet, also eher Lese/Surf Cafes. Oft 24/7 auf und die meisten Getraenke umsonst. Man zahlt den Auffenhalt. Das jetzige hat noch eine kleine Dvd-Abteilung (mein Rechner hat 2 Breitband-Monitore nebeneinander, falls ich noch einen Film nebenbei kucken will).

Tokyo Tower (東京タワー)

Der Tokyo Tower ist 332 Meter hoch und wurde 1958 fertiggestellt und ist "einer der höchsten selbsttragenden, aus Stahl bestehenden Türme der Welt."

Bei gutem Wetter kann man bis zum Fuji sehen (aber das ging ja vom Balkon in Hikarigaoka auch). Eigentlich ist der Tokyo Tower ein Eiffelturm-Ripoff, er ist soagr etwas größer als der Eifelturm, wiefgt mit 4000 Tonnen (reines Metalgewicht) aber nur etwa knapp die Hälfte des Pariser Bruders (Onkelns?).

Der Tokyo Tower dient auch als Funk- und Fernsehturm und ist "Symbol des japanischen Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg geworden", etwa vier Millionen Besucher kommen jährlich.

"Nachts wird der Turm von 176 Scheinwerfern angestrahlt, die im Winter orange und im Sommer weiß leuchten."

Hier eine interaktive Perspektive von unten:

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