Mittwoch, 3. Juni 2009

Thomas the Sidecar

Einen reichlich schrägen Beiwagen hat sich dieser Lokomotivführer hier spendiert:


Quelle:
Tokyo Times: Sensationally silly sidecar?

Tag 2: Messe- Hostessen

Im direkten Vergleich zu den Hostessen letztes Jahr auf der Anime Fair sehen die Hostessen auf der Marathon-Messe etwas blasser aus.
Auf der Skala zwischen Uniform und Cosplay steht man diesmal näher an den Uniformen.

Beim Auschenken von dem Europäer völlig ungekannten Getränken:

Manchmal siehts aus wie eine Mischung aus Krankenschwester und Gundam-Bordcrew:

Immer konzentriert:

Aber kurze Höschen gibt es trotzdem.

Tag 2: Marathon Messe Big Site

Schon beim Eintritt in die Vorhalle des Tokyo Big Side Convention Centers (東京国際展示場) wirkt alles größer als beispielsweise in der Deutzer Messe, wo sich leider der Köln-Marathon einquartiert hat. Was nicht wundert, es gilt ja auch locker doppelt so viele Teilnehmer mit Startunterlagen zu versorgen als in Köln.


Hier stellen sich nicht etwa joggende Nazi-Schwadrone für ihr Finisher-Shirts an, SS ist eine Kleidergrösse. Oberhalb von XXL kommt X0 und ann X00.





Die grossen Austeller-Stände sind richtig gross, ob das die Nebenwirkungen von "international" sind oder einfach an der Teilnehmermenge liegt?



Zusätzlich zu der kleinen Auswahl an Ständen mit weiteren, internationalen Marathons sind hier in Tokyo sogar die durchlaufenden Stadtteile mit einzelnen Touristen-Informationsständen dabei.

Ein Stand hat sogar eine 100km-Läuferin aufs Laufband gestellt, die die gesamte Messe-Zeit hindurch durchläuft und lächelt und winkt.

Die Lauf-Klamotten-Abteilung von Asiscs ist die größte von allen. Leider aber ist das Sortiment mir komplett zu klein. An dieser Stelle wirkt der Tokyo-Marathon dann doch überraschend provinziell, Kleidergrößen jenseits der japanischen Maße sind nicht vorhanden.
Seltsamerweise ist das Finishershirt, das unseren Startunterlagen beilag, dann einen Tacken zu groß (!?!) Das verstehe, wer will. Anscheinend sind unterschiedliche Projektteams für das Sortiment der Messe und das Sortiment der Startbeutel zuständig. Wie die Kleidergröße X0 (beides Asics) so unterschiedlich ausfallen kann, ist nicht nachvollziehbar. Aber evtl. sollte ich das als Wink verstehen, mal was für die Aerodynamic zu tun. Trotzdem scheitert der internationale Anspruch der ganzen Veranstaltung am Horizont der Ausstatter.

Es gab sogar einen Stand, an dem man sich vor dem Marathon mit seiner geplanten Zeit anlichten lassen konnte, oder auch mit irgendeiner Wunschzeit.




Die Messe-Hostessen sind natürlich auch dieses Jahr vorhanden, aber dazu mehr im nächsten Post.

Zurück an der Blogger-Front mit Vampiren

Lange brachliegende Blogs werden irgendwann nicht mehr gelesen. Habe ich tatsächlich im Mai nur zwei Posts geschafft? Da muss ich aber wirklich mal wieder reinhauen. Immerhin bin ich inzwischen mit dem Auswerten der 9000 Bildern durch. Naja, ein Best-Of habe ich extrahiert und das hat immer noch 1000 Bilder. Wer soll denn da noch durchblicken und durchklicken?

Meine Manga-Pakete sind inzwischen auch schon eingetruddelt, ich muss also tatsächlich schon sehr lange wieder zuhause sein. Und bin schon recht weit mit meinem Vampir-Insel-Manga Higanjima (彼岸岛). Zum Glück war in den Paketen der benötigte Nachschub. Insgesamt ist die Methode Band 2 bis 5 im Gepäck zu behalten und den Rest postalisch zu befördern, gar nicht so schlecht.

Seltsam fand ich, dass die Postfiliale, in der ich das erste Paket auf die Reise geschickt habe, den Zoll-Zettel nur auf Japanisch-Französisch hatten.

Naja, da ich gar kein Französisch kann und mein Japanisch in dem Vokabel-Bereich "Internationaler Warenverkehr" nicht so firm ist, wir beispielsweise im Bereich Vampirismus, habe ich das Ding nur nach Gutdünken ausgefüllt.
Später wieder in Tokyo, als ich ein weiteres Paket aufgegeben habe, wurde gar kein Zoll-Zettel benutzt, bei "Printed Matter" wäre der nicht vonnöten.
Aber mir den Franzosen hinkleben!
Alles in allem sind 2 Kilo Buch per Schiff von Japan nach Deutschland für 1080 Yen (plus 100 Yen fürn Karton) sehr günstig. Mit dem Kurs von Heute wären das 8.64 Euro.

Freitag, 15. Mai 2009

Rubberduckzilla

Kwitsche-Entchen? Wasser-hassendes Kwitsche-Entchen. Naja, auf jeden Fall schräger Werbespot:

Freitag, 1. Mai 2009

Tag 2: Auf nach Odaiba

Nach dem Frühstück (ja, ich habe unterwegs schon einen Onigiri eingenommen, aber wir haben uns trotzdem noch auf einen gepflegten Kaffe wo reingesetzt; das letzte Stück gerannt, weil es heftig anfing zu regnen!) müssen wir erst noch 2 Regenschrime kaufen, schön die durchsichtigen Plastikschirme aus den Filmen.

Da heute ein japanischer Feiertag ist, ist überall die japanische Flagge gehisst. Auswirkungen auf Ladenöffnungszeiten sind nicht auszumachen. Wär ja auch noch schöner, Geschäfte geschlossen an Feiertagen, wo kämen wir denn da hin!

Danach gehts mit der Bahn nach Shiodome, wo man irgendwie meistens auf dem Weg nach Odaiba in die Hochbahn Yurikamome wechselt. Da diese Hochbahn nur das Festland-Tokyo mit der aufgeschütteten Insel Odaiba verbindet, sind die Ticket vergleichweise teuer. Schliesslich kommen die meisten Leute, die nach Odaiba fahren zum Vergnügen her, da können sie schon mal an den Baukrediten aus den 80ern mittilgen, schliesslich muss alles abbezahlt werden.

Ich zumindest war jedes Jahr mindestens einmal an dieser Haltestelle zum Umsteigen.

Ein rosa Vogel erkennt uns beide als Teilnehmer des 2009er Tokyo Marathons und wünscht uns schon mal alles Gute:


Zwischendrin wird es mal richtig voll in der Bahn, es muss noch niemand von aussen drücken, aber eng wird schon.



Endlich sind wir aber dann an der Tokyo Big Side angekommen, die bei diesem Käsewetter nicht ganz so toll wirkt wie sonst.

So, gleich geht rein in die Marathon-Messe. Wer sich erinnert, letztes Jahr war hier die Anime Fair. Aber was sage ich, die ist ja dieses Jahr auch und zwar auch heute, welch ein Zufall. ;-)
Aber da werden wir heute keine Zeit für haben vermutlich.